„Abhängigkeit von irrationalen Stimmungen“ Neue Studie: Bitcoin erhöht Krisenanfälligkeit — „kein sicherer Anlage-Hafen in der Krise“

20.05.2020, 13:04  |  11790   |   |   

Die neue Anlageklasse Bitcoin ist in Krisenzeiten offenbar kein „sicherer Hafen“. Im Gegenteil: Wer während des Corona-Crashs allein auf Bitcoin setzte, hatte im Vergleich zu einem reinen DAX-Portfolio ein doppelt so hohes Verlustrisiko. Auch wer Bitcoin seinem Anlage-Portfolio nur beimischt erhöht sein Gesamtrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine gestern veröffentlichte Studie der Universität Hohenheim.

Mittels Modellrechnungen haben die Forscher der Universität Hohenheim die Krisenanfälligkeit des Bitcoins getestet. Dabei stellten sie fest: „Am Beispiel des ersten Quartals 2020 kann man bereits sehen: Wer allein auf Bitcoins setzte, hatte ein doppelt so hohes Verlustrisiko wie andere Anleger mit einem DAX-Portfolio.“

Misch-Anlagen profitieren ebenfalls nicht von einer Beimischung der Kryptowährung. Im Gegenteil: „Bei einem Bitcoin-Anteil von zehn Prozent im ansonsten reinen DAX-Portfolio stieg das Verlustmaß bereits um fünf Prozent. Bei einem Bitcoin-Anteil von 20 Prozent erhöhte es sich um weitere 15 Prozent“, fasst Prof. Dr. Gehde-Trapp das Ergebnis der Modellrechnungen zusammen.

Viele selbsternannte Krypto-Experten hatten in der Vergangenheit immer wieder behauptet, dass der Bitcoin ein ähnlich sicherer Anlagehafen sei wie Gold. Die These, dass der Bitcoin steige, wenn die Aktienmärkte fallen, konnten nun offenbar wiederlegt werden. Vielmehr habe sich „der Bitcoin als besonders stark von den irrationalen Stimmungen an den Kapitalmärkten abhängig gezeigt. Die Blockchain und Kryptowährungen bergen sicherlich große Chancen – aber nicht als sicherer Anlage-Hafen!“, fassen die Finanzexperten ihre Forschungsergebnisse zusammen.

Am Mittwochvormittag steht der Bitcoin leicht im Plus. Ein Bitcoin kostet aktuell rund 9.746 US-Dollar (Stand: 20.05.2020, 11:10 Uhr, CoinMarketCap):

BTC zu USD

Autor: Ferdinand Hammer



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3 Kommentare

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Kommentare

Hat der Verfasser sich überhaupt mit den Zahlen beschäftigt? Und wie kann so eine renomierte Seite so eine Fehleinschätzung überhaupt veröffentlichen? Prüfen die nicht was sie verbreiten?
Oh man. Solchen Professoren sollte man den Lehrstuhl entziehen. Wie kann man sich 3 Monate heraus picken und davon ableiten, wie sicher oder unsicher eine Anlage ist. In diesen 3 Monaten hatte BTC seinen größten Wochenverlust in seiner Geschcihte. Natürlich schneidet er schlecht ab.

BTC ist nur 6 Wochen später auf vor-kriesen Niveau. Nächste Woche kommt dann wohl die zweite Studie, die zeigt, dass BTC die beste Anlage ist ...

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