FibroGenesis meldet COVID-19-Durchbruch mit Fibroblastenzelltherapie (präklinische Testphase)

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
21.05.2020, 16:03  |  136   |   |   

PneumoBlast verbessert Krankheitsbild und reduziert Flüssigkeitsansammlung in der Lunge bei COVID-19-Modell

HOUSTON, 21. Mai 2020 /PRNewswire/ -- FibroGenesis informierte heute über die signifikante Wirksamkeit seines Produktes PneumoBlast bei einem Tiermodell mit Lungenentzündung, die COVID-19 ähnelt. Die Immunsysteme von Mäusen wurden auf eine Weise stimuliert, die sie in einen Hyperaktivierungsmodus versetzte, wodurch mit COVID-19 vergleichbare Symptome erzeugt wurden. Nachdem eine COVID-19-Simulation erreicht war, konnte die Verabreichung von PneumoBlast Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge erheblich reduzieren. Zusätzlich konnten eine Verringerung entzündlichen Zellinfiltrats sowie eine Suppression chemischer Mediatoren wie Interleukin-6 (IL-6) beobachtet werden, die mit einer schlechten Überlebensprognose bei COVID-19-Patienten verbunden sind.

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Bei einer der Untersuchungsreihen wiesen unbehandelte Kontrollmäuse ein Verhältnis von Lungennassgewicht zu Körpergewicht (LWW/BW) von 3,7mg/g auf. Bei mit Lipopolysaccharid behandelten Mäusen, ein Wirkstoff, der eine mit COVID-19 vergleichbare Entzündung der Lunge induziert, erhöhte sich der LWW/BW-Ratio auf 12,5 mg/g. Die Verabreichung mesenchymaler Knochenmarksstammzellen (BMSCs) an mit Lipopolysaccharid behandelte Mäuse verringerte die LWW/BW-Ratio nur geringfügig auf 9,9 mg/g. Im starken Gegensatz dazu konnte mit der Verabreichung von PneumoBlast bei mit Lipopolysaccharid behandelten Mäusen eine erhebliche Reduzierung der LWW/BW-Ratio auf 5,2 mg/g erreicht werden (p < .001). PneumoBlast wies im Vergleich zu BMSCs eine Erfolgsoptimierung von 37 % auf, ein statistisch gesehen signifikantes Resultat (p < .005). Noch bedeutender ist die Tatsache, dass nach Einführung der PneumoBlast-Fibroblastenzelltherapie durchschnittliche LWW/BW-Ratios zu den Kontrollwerten gesunder Lungen zurückkehrten, sodass unter Verwendung von PneumoBlast statistisch gesehen keine Differenz zwischen genesenen und normalen/gesunden Lungen festgestellt werden konnte.

Bei einer Evaluierung des Lungenentzündungsmarkers Interleukin-6 wiesen die Kontrollmäuse 532,3 pg/ml Cytokin auf, während die Verabreichung von Lipopolysaccharid einen Anstieg auf 4400,1 pg/ml bewirkte. Behandlungen mit BMSCs erzeugten bei mit Lipopolysaccharid behandelten Mäusen einen geringfügigen IL-6-Rückgang von 26 % auf 3317,7 pg/ml, während PneumoBlast IL-6 um 80% auf 896,2 pg/ml reduzieren konnte (p < .001).  Die Verwendung von PneumoBlast konnte im Vergleich zu BMSCs eine Optimierung von 54 % erreichen (p < .001). Die Einführung der PneumoBlast-Zelltherapie bewirkte in nur 24 Stunden einen bedeutenden Rückgang der Entzündung zu normalen/gesunden Lungenfunktionen

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