dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 22.05.2020 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
22.05.2020, 15:19  |  389   |   |   

ROUNDUP/Kreise: Lufthansa-Rettung braucht noch Zeit - Viel Kritik

FRANKFURT - Die angepeilten Staatshilfen in Milliardenhöhe für die Deutsche Lufthansa sind noch nicht in trockenen Tüchern. Der Dax -Konzern hielt sich am Freitag zurück, das von der Bundesregierung vorgeschlagene Rettungspaket mit einem Gesamtvolumen von 9 Milliarden Euro zu bewerten. Eine schnelle Entscheidung werde es voraussichtlich nicht geben, weil der Aufsichtsrat an diesem Freitag nicht zusammenkomme, verlautete aus Kreisen. Nur das Kontrollgremium kann die außerordentliche Hauptversammlung einberufen, die für die geplanten Kapitalmaßnahmen bei einem Staatseinstieg notwendig wäre. Für dieses Aktionärstreffen gibt es laut Lufthansa eine Ladungsfrist von vier Wochen.

Chinesischer E-Commerce-Riese Alibaba mit Gewinneinbruch in Corona-Krise

HANGZHOU - Dem chinesischen Online-Händler Alibaba hat die Covid-19-Pandemie im letzten Geschäftsquartal die Geschäfte verhagelt. Zwar konnte der Ebay - und Amazon -Rivale zwischen Januar und Ende März im Jahresvergleich den Umsatz um 22 Prozent auf 114 Milliarden chinesische Yuan (14,6 Mrd Euro) steigern, wie das Unternehmen am Freitag in Hangzhou mitteilte. Unter dem Strich stand für den in New York an der Börse notierten Konzern wegen Bewertungsverlusten bei Investments aber ein Gewinneinbruch von 88 Prozent auf 3,2 Milliarden Yuan. Auch im laufenden Geschäft bekam Alibaba die Krise zu spüren, der operative Gewinn ging um 19 Prozent auf 7,1 Milliarden Yuan zurück.

Immobilienkonzerne LEG und TAG sprechen über Fusion

DÜSSELDORF/HAMBURG - Die Immobilienkonzerne LEG und TAG wollen sich zusammentun. Der LEG-Vorstand bestätigte am Freitag entsprechende Gespräche. Der Mitteilung von LEG zufolge sollen TAG-Aktionäre ihrer Papiere in LEG-Aktien tauschen. Derzeit sei aber ungewiss, ob eine Einigung vereinbart werde. TAG Immobilien ist derzeit an der Börse gut 3 Milliarden Euro wert, LEG rund 7,7 Milliarden. Das "Manager Magazin" hatte zuvor über die Gespräche berichtet. Die Aktien beider Konzerne bewegten sich am Nachmittag nur wenig.

Frankreichs Wirtschaftsminister: Renault kämpft ums Überleben

PARIS - Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire sieht den Autohersteller Renault in einer schweren Krise. "Renault kämpft um sein Überleben", sagte Le Maire der Zeitung "Le Figaro" am Freitag. Der Konzern habe ein staatlich garantiertes Darlehen von fünf Milliarden Euro beantragt, so der Minister. "Ich habe dieses Darlehen noch nicht unterzeichnet." Die Regierung fordere von Renault, "Verpflichtungen in drei Bereichen einzugehen: beim Elektrofahrzeug, beim Respekt gegenüber ihren Zulieferern und bei der Lokalisierung ihrer technologisch fortschrittlichsten Aktivitäten in Frankreich."

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