Gold und Aktien – zweite Corona-Crash-Welle?

Gastautor: Daniel Saurenz
23.05.2020, 06:44  |  864   |   |   

danielLiebe Leser, bei DAX 8.500 hatten wir Euch ein offensives “Go” für den Markt in Euer Investmentbuch in unserem Börsendienst (übrigens über das lange Wochenende 2 Wochen zum Testen, jederzeit kündbar) geschrieben. Dies hat unsere und Eure Depots merklich verbessert. Jetzt – 6 Wochen später bei 11.200 – wollen wir Eure Euphoriebremse sein. Es gilt, die Früchte in Sicherheit zu bringen und dann in der zweiten Welle sich für die nächsten 10! Jahre aufzustellen. Wir stellen die Weichen mit Euch: Für Aktien, aber sogar kurzfristig auch für Gold. Aber kurzfristig mit Vorsicht. Dies hat 10 Gründe und die wollen wir ausführen:

1) Die Stimmung der privaten Anleger in den USA ist unglaublich positiv. Die sehr große Mehrheit erwartet auf ein Jahr ab jetzt steigende Kurse. So enden gewöhnlich keine Crash-Phasen.

2) Bei 8.500 Punkten war der DAX attraktiv. Bei 11.000 ist er angesichts der Lage im Moment nicht attraktiv

3) Wir sehen das kurzfristige Chance-Risiko-Verhältnis 40:60. Bei 8.500 war es für uns 90:10.

4) Crashs verlaufen in Wellen. 2008 kam die erste Welle, dann eine starke zweite. Diesmal könnte es umgekehrt sein.

5) Wir bekommen die größte Rezession seit dem 2. Weltkrieg. Dem soll angemessen sein, dass die Nasdaq vom ohnehin hohen Top nur 17% hinten liegt? Bei aller Liebe, das ist zu wenig

6) Die Volatilität hat sich vom Top halbiert. Der Goldpreis rennt, da die US-Notenbank unglaublich viel Geld in den Markt schüttet. Aber – QE-Programme entfalten ihre Kraft am Markt stets erst 6-12 Monate nach Beginn. Vorher wird es holprig.

7) Fear and Greed zeigt partiell schon wieder gute Laune an. Wir finden – zu früh.

8) Aktien wie Wirecard haben vom Tief rund 40% zugelegt. Das ist ein gutes Maß für eine stattliche Erholung. Starbucks etc. sehen ähnlich aus. Es werden aber desaströse Unternehmensdaten folgen.

9) Gold ist gesucht. Die Notenbanken fluten die Märkte mit Geld. Aber – die Kurve dessen flacht bald ab. Und – Märkte steigen gewöhnlich erst ein Jahr später dank Geldflut massiv an.

10) Das Sentiment kippt. Ab jetzt sind wieder negative Überraschungen möglich. Daher – wir zurren Euer Depot fest. Jetzt – im Börsenbrief. 

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