Stromheizungen im Neubau Warum sich die Kombination mit Photovoltaik und Stromspeicher lohnt (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
25.05.2020, 13:35  |  590   |   |   
Bayreuth (ots) - Die Vorgaben der Energieeinsparverordnung sorgen dafür, dass
der Heizwärmebedarf in Neubauten niedriger ist denn je. Vor diesem Hintergrund
wird auch das Heizen mit Strom für Bauherren wieder interessant: Zu den neuesten
Technologien gehört eine elektrisch beheizbare Trockenbauwand, deren
Infarotwärme sich minutengenau steuern lässt. Kombiniert mit Photovoltaik,
Stromspeicher und -cloud machen sich Hausbesitzer zu einem Großteil vom
Energiemarkt unabhängig.

Gefertigt wird die innovative Infrarotheizung in Deutschland in der Wagnerstadt
Bayeuth: Die FutureCarbon GmbH stellt hier neben hochspezialisierten Werkstoffen
für die Industrie auf 2.700 Quadratmetern kohlenstoffbasierte Heizsysteme her.
Eines davon ist Carbo e-Wall, eine mit Kohlenstoffmaterialien beschichtete
Gipskartonplatte. Schließt man sie ans Stromnetz an, erzeugt sie behagliche
Infrarotwärme. Montiert wird sie wie eine herkömmliche Trockenbauwand und das
ist auch schon der erste Punkt, der das Heizsystem für Bauherren so spannend
macht: "Die 300 Watt starken e-Walls lassen sich nahezu exakt auf die Heizlast
des Gebäudes zuschneiden", erklärt Michael Schütz, Energieberater bei
FutureCarbon. So lasse sich der ohnehin niedrige Energiebedarf in Neubauten
kostengünstig decken.

Ideal ab KfW-Effizienzhausstandard 40

Für ein Einfamilienhaus mit 160 m2 Wohnfläche und einem jährlichen
Heizwärmebedarf von 40 kWh pro m2 zahlen Hausbesitzer circa 10.500 Euro brutto
an Materialkosten für das gesamte Heizsystem. Im Vergleich zu anderen Systemen
fallen kaum weitere Kosten an - weder für eine aufwändige Verrohrung noch eine
Fußbodenheizung, da die e-Wall-Platten einfach vom Trockenbauer an Stelle von
normalen Trockenbauplatten eingesetzt werden. Weil die Anlagentechnik außerdem
nahezu wartungsfrei ist, entfallen die Kosten für regelmäßige Inspektionen. "In
puncto Wirtschaftlichkeit ist die beheizbare Trockenbauwand vor allem ab
KfW-Effizienzhausstandard 40 hoch interessant", so Schütz.

Niedrige Anschaffungs- und Wartungskosten

Zu einem ähnlichen Schluss kommt eine unabhängige Studie, die der Bundesverband
Flächenheizungen und Flächenkühlungen beim ITG Dresden unter dem Namen
"Energetische Effizienz und Wirtschaftlichkeit der elektrischen Direktheizung"
in Auftrag gegeben hat. Demnach seien elektrische Flächenheizsysteme gerade in
hochwärmegedämmten Neubauten mit geringem Energiebedarf eine interessante
Alternative, weil sowohl die Installations- als auch auch Wartungskosten
deutlich geringer ausfielen als bei anderen Systemen. In der
Vollkostenbetrachtung des Verbands erweist sich überdurchschnittlich langlebige
Anlagentechnik auch langfristig betrachtet als wirtschaftlich attraktiv.

Positiv wirken sich hier auch die moderaten Betriebskosten aus, die moderne
Elektroheizungen wie Carbo e-Wall mit sich bringen. Die elektrisch beheizbare
Trockenbauwand lässt sich per Smart Home-System oder Thermostat minutengenau
steuern. "Diese Spontanität, die träge wassergeführte Heizsysteme per se nicht
bieten, minimiert die Energiekosten und flexibilisiert die Nutzung", sagt
Energieberater Michael Schütz. Das Heizsystem stelle die Wärme genau dann
bereit, wenn sie benötigt werde. Es sei wie ein Baukasten, mit dem man sich zu
Hause individuelle Wärmeinseln schaffen könne.

Hohe Autarkie mit PV und Stromspeicher

Noch besser schlägt sich die Carbonheizung, wenn der Heizwärmebedarf einem
KfW-Effizienzhaus 40 plus entspricht. Hier schreibt die EnEV eine zentrale
Lüftung mit Wärmerückgewinnung und einen Stromspeicher vor. "Das System rechnet
sich unter diesen Voraussetzungen noch schneller", erklärt Schütz. Empfehlen
würde er einen 5,5 kW-Speicher und eine 9,9 kWp-Solaranlage. Bei einer
Südausrichtung würde diese konservativ gerechnet rund 10.000 kWh im Jahr
produzieren. Damit ließe sich für Haushaltsstrom, Heizstrom und elektrische
Brauchwassererwärmung im Schnitt eine Autarkie von 55 Prozent erreichen. Um den
Rest abzudecken, bietet sich die Einspeisung des Überschußstroms in eine Cloud
an. Damit kann der im Sommer zu viel produzierte Strom in den Wintermonaten
kostengünstig ins Haus zurückgeführt werden.

Über Carbo e-Wall

Carbo e-Wall ist eine elektrisch beheizbare Trockenbauplatte, die mit der
kohlenstoffhaltigen Farbe Carbo e-Paint beschichtet ist. Die Infrarotwärme wird
nach dem Prinzip der Widerstandsheizung erzeugt: Über Niedervoltkabel und
hauchdünne Kupferbänder wird Strom in die Kohlenstoffschicht geleitet. Weil
diese als Widerstand fungiert, entsteht Wärme.

Weitere Infos und Bildmaterial unter http://www.carbo-e-therm.de/mediathek

Pressekontakt:

Fröhlich PR GmbH i.A. der FutureCarbon GmbH
Bianka Wurstbauer
E-Mail: b.wurstbauer@froehlich-pr.de
Tel. 0921/97593558

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/131288/4605089
OTS: FutureCarbon GmbH


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