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Fintech flowpilot – Professioneller Online-Liquiditätsplaner für KMUs

Bernd Thöne hat mehrere Jahre lang als Unternehmensberater und Projektmanager gearbeitet. Während dieser Zeit erlebte er oft, wie KMUs trotz solider Geschäftsmodelle Insolvenz anmelden mussten, da Sie schlichtweg das Thema Zahlungsfähigkeit aus dem Blickfeld verloren hatten. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte er eine Software für die Liquiditätsplanung. Ein Interview.

 

Bild: Interview Bernd Thöne. Bildquelle: Bernd Thöne / www.flowpilot.io

 

Viele Mittelständler beschäftigt derzeit vor allem das Thema Liquidität. Wie wichtig ist Liquiditätsplanung für Unternehmen?

 

Bernd Thöne: Liquiditätsplanung ist extrem wichtig. Denn ohne den Erhalt der Zahlungsfähigkeit ist die Existenz eines Unternehmens immer unmittelbar gefährdet. Die aktuelle Corona-Krise führt uns das gerade auf dramatische Weise vor Augen. Von einem Tag auf den anderen bekommen Firmen große Schwierigkeiten, weil sie fällige Zahlungen nicht mehr leisten können. Auch Studien belegen, dass 80% aller Insolvenzen direkt oder indirekt an mangelnder Liquiditätsplanung liegen. Das Problem: Viele Entscheider - gerade im Mittelstand - konzentrieren sich zu sehr auf die Betrachtung der Rentabilität und verlieren das Thema Cashflow gerne aus den Augen. Dabei lassen sich durch eine gute Liquiditätsplanung viele Risiken für den Cashflow gut vorhersehen. Wer sich dann frühzeitig um Lösungen bemüht, kann dann mit geeigneten Maßnahmen die Liquidität deutlich verbessern und absichern. Aus Liquiditätssicht ist es beispielsweise sehr nützlich, dass eigene Zahlungsverhalten zu optimieren, offene Forderungen schneller eintreiben und den Weg zu frischem Geld möglichst kurz zu halten.

 

Vor welchen Herausforderungen stehen KMUs in Sachen Liquiditätsplanung?

 

Bernd Thöne (CEO von flowpilot.io): Die größte Herausforderung sind sicher das Forderungsmanagement, die Optimierung des eigenen Zahlungsverhaltens und das Durchspielen von Szenarien, um Vorhersagen für die Entwicklung des Geldbestands treffen zu können. Ist der Cashflow dauerhaft zu hoch, setzt das Unternehmen sein Kapital nicht effizient genug ein, um zum Beispiel in Innovationen zu investieren. Ist die Zahlungsfähigkeit zu gering, besteht immer die Gefahr, laufende Ausgaben nicht mehr bedienen zu können.”

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Gastautor: Rainer Brosy
27.05.2020, 13:04  |  644   |   |   

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Fintech flowpilot – Professioneller Online-Liquiditätsplaner für KMUs Bernd Thöne hat mehrere Jahre lang als Unternehmensberater und Projektmanager gearbeitet. Während dieser Zeit erlebte er oft, wie KMUs trotz solider Geschäftsmodelle Insolvenz anmelden mussten, da Sie schlichtweg das Thema Zahlungsfähigkeit aus dem …