Daimler im Abgasskandal Diese Mercedes-Modelle sind betroffen (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
28.05.2020, 15:35  |  539   |   |   
Berlin (ots) - Die deutschen Autobauer stecken in der Diesel-Krise. Auch diverse
Mercedes-Modelle der Daimler AG sind vom Abgasskandal betroffen. Seit
mittlerweile vier Jahren beschäftigt sich Daimler mit zahlreichen
Rückrufaktionen, Softwareupdates - und Klagen von betrogenen Verbrauchern.

Mit VW begann 2015 der Abgasskandal (https://www.rueden.de/abgasskandal/) . Ein
Jahr später wurde bekannt, dass auch die Daimler AG Abschalteinrichtungen in
ihren Dieselfahrzeugen verbaut hat, um die Abgaswerte zu manipulieren: Auf dem
Prüfstand der Zulassungsbehörden funktioniert die Abgasreinigung in vollem
Umfang. Im Normalbetrieb auf der Straße überschreiten die betroffenen
Mercedes-Fahrzeuge die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte hingegen bei weitem. Die
Folgen dieser Entdeckung sind Rückrufe, Softwareupdates, Klagen und
Strafzahlungen - bis heute.

Vier Jahre Daimler-Abgasskandal - Rückruf diverser Modelle

Im November 2016 wurden erste Abweichungen bei den Stickoxidwerten festgestellt.
Einige Mercedes-Fahrzeuge wiesen im Straßenverkehr höhere Emissionswerte auf als
bei den Tests der Zulassungsbehörde. Im Juni 2018 kam es dann zur ersten großen
Rückrufaktion im Abgasskandal für Daimler. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in
Flensburg ordnete Rückrufe für 280.000 Mercedes-Fahrzeuge in Deutschland an. Mit
einem Softwareupdate sollte die illegale Abschalteinrichtung zur
Abgasmanipulation in der Motorsteuerung deaktiviert werden. Kurz darauf konnte
die Verbraucherrechtskanzlei VON RUEDEN
(https://www.rueden.de/abgasskandal/kostenlose-erstberatung/) die ersten vier
Urteile gegen die Daimler AG im Abgasskandal gewinnen. Der Autohersteller wurde
jeweils wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zu Schadensersatz
verurteilt, den er an die klagenden Verbraucher zahlen musste.

Im Juni 2019 folgte ein weiterer Rückruf durch das KBA
(https://www.rueden.de/abgasskandal/mercedes/mercedes-rueckruf/) : Rund 60.000
Mercedes GLK 220 CDI der Abgasnorm Euro 5 enthielten eine illegale
Abschalteinrichtung, die sich auf die Abgasreinigung auswirkt. Auch diese
Fahrzeuge mussten in die Werkstatt zum Softwareupdate. Auf diese Rückrufaktion
folgten rund 100.000 Mercedes-Sprinter, die in Deutschland wieder in die
Werkstätten mussten: Auch die Lieferwagen mit Dieselmotor enthielten eine
Abschalteinrichtung. Der bisher letzte Rückruf wurde im Januar 2020 bekannt.
Etwa 50.000 Mercedes-Diesel aus der C-, E-, M- und S-Klasse sowie verschiedene
CLS-, GLE- und SLK-Fahrzeuge aus den Baujahren 2012 bis 2018 müssen zum
Softwareupdate. Welche weiteren Mercedes-Modelle vom Abgasskandal betroffen
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