Neue Daten zeigen Wirksamkeit des Erstlinien-Triplett-Regimes aus Pembrolizumab, Herzuma (Trastuzumab-Biosimilar) und Chemotherapie bei der Behandlung von HER2-positivem fortgeschrittenem Magenkrebs

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
29.05.2020, 01:01  |  155   |   |   

Die heute im Rahmen des ASCO20 Virtual Scientific Program vorgestellten Daten zeigen, dass ein Erstlinien-Triplett-Regime aus Pembrolizumab, Herzuma (Trastuzumab-Biosimilar) und einer Chemotherapie bei Patienten mit HER2-positivem fortgeschrittenem Magenkrebs (AGC) wirksam ist. Die von Celltrion Inc. und MSD geförderte PANTHERA-Studie (eine Phase-Ib/II-Studie der Erstlinien-Behandlung mit Pembrolizumab in Kombination mit Trastuzumab, Capecitabin und Cisplatin bei HER2-positivem Magenkrebs) untersucht das Potenzial einer Kombination aus einer Erstlinien-Immuntherapie und einer Chemotherapie mit dem Biosimilar Trastuzumab. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl von Beweisen dafür, dass das Immunsystem zu den therapeutischen Effekten von monoklonalen Antikörpern wie dem Biosimilar Trastuzumab bei der Behandlung solider Tumoren beiträgt.1

Es wurden insgesamt 43 Patienten mit einer medianen Nachbeobachtungszeit von 18 Monaten behandelt. Die Patienten wurden alle drei Wochen mit 200 mg Pembrolizumab über eine intravenöse Infusion T1, dem Biosimilar Trastuzumab mit einer Dosis von 6 mg/kg (nach einer Initialdosis von 8 mg/kg) T1, mit Capecitabin 1000 mg/m2 Capecitabin bid T1-T14 und mit 80 mg/m2 Cisplatin T1 behandelt.1

Der primäre Endpunkt für Phase II war die Gesamtansprechrate (ORR), die anhand der RECIST 1.1-Kriterien bestimmt wurde. Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Tumorschrumpfung von 95,3 Prozent mit einer Gesamtansprechrate von 76,7 Prozent. Von diesen Patienten wiesen 16,3 Prozent ein vollständiges Ansprechen (CR) und 60,5 Prozent ein partielles Ansprechen (PR) auf. Darüber hinaus hatte der PD-L1-Status bei der Diagnose keinen Einfluss auf das Gesamtüberleben (OS). Die Daten weisen auch auf eine Krankheitskontrollrate (DCR) von 97,7 Prozent hin.1

Zu den sekundären Endpunkten der Studie zählten das progressionsfreie Überleben (PFS), die Gesamtüberlebenszeit (OS), die Ansprechdauer (DoR) und die Sicherheit. Die molekulare Analyse wurde durch gezieltes Next Generation Sequencing (NGS) durchgeführt. Der Medianwert des PFS lag bei 8,6 Monaten (95 % KI 7,2-16,4); der Medianwert der Gesamtüberlebenszeit betrug 19,3 Monate (95 % KI 16,5-NA).1 Die mediane Ansprechdauer (DOR) betrug 10,8 Monate (95 % KI 7,17-NA).

Im Hinblick auf die Sicherheit wurden während der Durchführung der Studie keine neuen Ereignisse beobachtet. Zu den häufigsten hämatologischen unerwünschten Reaktionen zählten eine verminderte Neutrophilenzahl, wie sie bei 46,5 Prozent der Patienten beobachtet wurde, sowie eine Anämie, die bei 32,6 Prozent der Patienten auftrat. Weitere häufig berichtete unerwünschte Ereignisse waren Anorexie (39,5 %) und Übelkeit (32,6 %). Das am häufigsten beobachtete immunbedingte unerwünschte Ereignis war die Hypothyreose (11,6 %).1

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