Aktie Tesla plant Preissenkungen - wird die Aktie nun ausgebremst?

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Gastautor: Dennis Austinat
29.05.2020, 07:46  |  677   |   

In der Corona-Krise kaufen weniger Menschen neue Autos. Diese Entwicklung trifft auch den Elektroautobauer Tesla. Das US-Unternehmen reagiert auf die sinkende Nachfrage mit Preissenkungen in den USA und plant diese auch für China. Nur ein Modell ist davon ausgenommen.

Der US-Elektroautobauer Tesla ist bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gefahren. Zeitweise verzeichnete das Unternehmen, im Gegensatz zu anderen Autokonzernen, sogar steigende Absatzzahlen, etwa auf dem kalifornischen Heimatmarkt. Allerdings kämpft der Elektrioauto-Pionier nun auch mit schrumpfenden Abätzen - und reagiert darauf mit Preisveränderungen. 

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Laut Tesla sollen die Preise für alle Modelle in Amerika gesenkt werden. Das Unternehmen plant, das Model S ab 79.990 Dollar anzubieten. Das SUV Model X soll demnach ab 84.990 Dollar erhältlich sein. Das für den Massenmarkt konzipierte Model 3 wird ab 37.990 Dollar kosten. Tesla hofft nach eigen Angaben, so der sinkenden Nachfrage in den USA begegnen zu können.

Neben dem Heimatmarkt sollen aber auch die Preise in China reduziert werden. Auf dem wichtigsten Autoabsatzmarkt der Welt plant Tesla, die Preise für die von ihm importierten Modellen S und X zu senken. Das vor Ort im Reich der Mitte hergestellte Model 3 ist von der Preissenkungsrunde dagegen ausgenommen.

Aktienkursentwicklung sendet Gefahr aus

Die Preissenkungen rütteln am Luxusimage von Tesla, was auch den Aktienkurs gefährden könnte. Denn Tesla scheint es wie andere Autobauer auch, schwer zu haben, in der Corona-Krise seine Fahrzeuge vom Hof zu bekommen. Die jüngste Kursentwicklung spiegelt diese Problematik wider. Die Aktie steht vor einer unmittelbaren Richtungsentscheidung, weil der Kurs in ein charttechnisches Dreieck hineinläuft und eine Auflösung in Kürze bevorsteht. Die Tesla-Aktie hat zwar fast alle Verluste aus dem Corona-Crash aufgeholt, aber nun weicht das Momentum aus der Aktie, was am sinkenden MACD abzulesen ist. Dem Titel fehlen derzeit Dynamik und Impulse, was für eine Abwärtsgefahr spricht, andererseits ist die 200-Tagelinie (rot) noch am Steigen. 

Der Chart: 

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Disclaimer

Gastautor

Dennis Austinat
Deutschlandchef, eToro
https://www.etoro.com/

Dennis Austinat ist gebürtiger Hamburger und arbeitete in verschiedenen Positionen als Promotion- und Marketing-Manager sowie Key Note Speaker für eine internationale Promotion-Tour. In dieser Funktion hielt er Veranstaltungen in über 30 Ländern ab. Seit 2010 arbeitete er als Regional Manager für mehrere FinTech-Unternehmen in Israel. 2016 übernahm er die Rolle des Deutschlandchefs bei eToro. Advertisement

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