Celltrion Positive präklinische Ergebnisse zeigen verbesserte Genesungszeit für antivirale Antikörperbehandlung gegen COVID-19

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
01.06.2020, 03:56  |  164   |   |   

Die Celltrion Group gab heute positive präklinische Ergebnisse für ihre antivirale COVID-19-Antikörperbehandlung bekannt, die eine 100-fache Reduzierung der SARS-CoV-2-Viruslast nachweisen. SARS-CoV-2 ist der Virus, der COVID-19 verursacht. In Tiermodellen zeigte die Behandlung außerdem eine Verbesserung der Lungenläsionen auf ein normales Aktivitätsniveau.

Die präklinische Studie wurde in Zusammenarbeit mit einer der nationalen koreanischen Universitäten, dem Chungbuk National University College of Medicine, in einem Tiermodell durchgeführt. Ziel der Studie war es, die Wirksamkeit von zwei Dosierungen (niedrig und hoch) der antiviralen Antikörperbehandlung zu prüfen. Im Vergleich zur Placebo-Kontrollgruppe beobachtete das Forschungsteam nach dem ersten Behandlungstag eine verbesserte Erholung im Hinblick auf klinische Symptom-Scores wie laufende Nase, Husten und Körperschmerzen. Ab dem fünften Tag wurde eine signifikante klinische Remission beobachtet.

Die Analyse der Proben, die aus den oberen Atemwegen (Nasensekret und Nasenmuschel) und der Lunge entnommen wurden, erfolgte mittels reverser Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und zellkulturbasierter Virusdiagnostik. Die Proben der Hochdosis-Gruppe zeigten eine Verringerung der Viruslast um das 100-fache. Ferner ergab die Lungenbiopsie eine Rückkehr der Entzündungsaktivität in beiden Dosisgruppen zur normalen Histopathologie des Lungengewebes innerhalb von 6 Tagen sowie eine verkürzte Erholungszeit, während in der Placebo-Kontrollgruppe anhaltende entzündliche Lungenveränderungen und Komplikationen beobachtet wurden.

Diese Bekanntgabe folgt auf die Identifizierung von Antikörperkandidaten für eine antivirale Behandlung, die Celltrion im April abgeschlossen hat. Als Reaktion auf diese positiven Ergebnisse führt Celltrion nun zusätzliche präklinische Wirksamkeits- und Toxizitätsuntersuchungen durch und erwartet den Beginn klinischer Studien mit Erstanwendung am Menschen im Juli.

„Celltrion baut bei der Entwicklung einer sicheren und wirksamen Behandlungsoption für COVID-19 auf seine Expertise, Innovationskraft und existierende Erfahrung mit Coronaviren, etwa bei der Erforschung der Wirksamkeit von CT-P38, einem experimentellen Antikörper zur Behandlung von MERS (Middle East Respiratory Syndrome), sowie von CT-P27, einem Multi-Antikörpermedikament gegen Grippe, das derzeit in einer Phase-2b-Studie geprüft wird“, so Ki-Sung Kwon, Head of R&D Unit bei Celltrion. „Celltrion nutzt seine zukunftsweisenden Technologien, um eine führende Rolle bei den Anstrengungen zur Entwicklung einer neuartigen antiviralen Antikörperbehandlung einzunehmen, deren potente therapeutische Antikörper das Virus neutralisieren können. Celltrion hofft, im Juli mit den klinischen „First-in-human“-Studien beginnen zu können, und ist in der Lage, die Massenproduktion des therapeutischen Antikörperpräparats zum gegebenen Zeitpunkt aufzunehmen.“

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