DGAP-Adhoc ISRA VISION AG: COVID-19 unterbricht langjährigen Wachstumspfad; Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr schwierig - Trendwende im letzten Quartal erhofft (deutsch)

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
02.06.2020, 07:58  |  179   |   |   

ISRA VISION AG: COVID-19 unterbricht langjährigen Wachstumspfad; Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr schwierig - Trendwende im letzten Quartal erhofft

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DGAP-Ad-hoc: ISRA VISION AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis ISRA VISION AG: COVID-19 unterbricht langjährigen Wachstumspfad; Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr schwierig - Trendwende im letzten Quartal erhofft

02.06.2020 / 07:58 CET/CEST
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ISRA VISION AG: 1. Halbjahr 2019/2020 - COVID-19-Pandemie belastet Quartalszahlen mit Umsatz- und Gewinnrückgang

COVID-19 unterbricht langjährigen Wachstumspfad; Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr schwierig - Trendwende im letzten Quartal erhofft

- Umsatz bei 64,6 Millionen Euro, minus 9 % (Q2-YTD 18/19: 70,9 Millionen Euro)

- Segment Industrial Automation wächst mit 14 %

- Ergebnismargen weiterhin positiv:
(In diesem Dokument sind EBITDA-, EBIT- und EBT-Werte - sofern nicht anders vermerkt - um einmalige Transaktionskosten bereinigt)

- EBITDA minus 7 %, Marge bei 35 % zum Umsatz und 30% zur Gesamtleistung (Q2-YTD 18/19: 34 % bzw. 31 %)
- EBIT minus 20 %, Marge bei 19 % zum Umsatz und 16 % zur Gesamtleistung (Q2-YTD 18/19: 21 % bzw. 19 %)
- EBT minus 21 %, Marge bei 18 % zum Umsatz und 16 % zur Gesamtleistung (Q2-YTD 18/19: 21 % bzw. 19 %)

- Gross-Marge stabil bei 63 % zur Gesamtleistung (Q2-YTD 18/19: 63 %) bzw. 57 % zum Umsatz (Q2-YTD 18/19: 57 %)

- Operativer Cash-Flow im Vergleich zu Q1 19/20 erhöht sich auf 2,8 Millionen Euro (Q1 19/20: -4,3 Millionen Euro); Netto-Verschuldung reduziert sich auf -10,1 Millionen Euro (Q1 19/20: -11,0 Millionen Euro)

- Maßnahmen zur Kostenoptimierung in Q2 unverzüglich eingeleitet, Effekte in Q3/Q4 erwartet

- Auftragsbestand von aktuell 85 Millionen Euro brutto (Vj.: 98 Millionen Euro brutto)

- Annahmefrist für freiwilliges Übernahmeangebot der Atlas Copco Gruppe am 29. April ausgelaufen - hohe Annahmequote von 78,51 %, plus 13,68 % Aktienbesitz entspricht einem Anteil von 92,19 % nach Vollzug des Übernahmeangebots

- Wachstumsprognose für 19/20 aufgrund geringer Auftragseingangsdynamik schwierig; Trendwende gegen Ende des Geschäftsjahres erwartet

Die ISRA VISION AG (ISIN: DE0005488100) - eines der globalen Top-Unternehmen für industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision), weltweit einer der führenden Anbieter für Oberflächeninspektion und für 3D Machine Vision Anwendungen - veröffentlicht ihre Halbjahresergebnisse in einem herausfordernden COVID-19-Umfeld. Mit einem Umsatzrückgang um neun Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 64,6 Millionen Euro (Q2-YTD 18/19: 70,9 Millionen Euro) verzeichnet das Unternehmen aktuell eine Unterbrechung seines langjährigen profitablen Wachstums. Die EBT-Marge fällt um drei Prozentpunkte auf 18 Prozent zum Umsatz und 16 Prozent zur Gesamtleistung (Q2-YTD 18/19: 21 % bzw. 19 %), während das EBITDA mit einer nahezu stabilen Marge auf einem hohen Niveau von 35 Prozent zum Umsatz (Q2-YTD 18/19: 34 %) und 30 Prozent zur Gesamtleistung (Q2-YTD 18/19: 31 %) notiert. Im Berichtszeitraum waren die einzelnen Regionen und Kundenindustrien von den COVID-19-Auswirkungen in unterschiedlicher Weise betroffen. Die Anfang des Jahres prognostizierte Erholung zum Ende des zweiten Quartals blieb aufgrund der weltweiten Ausbreitung der Pandemie aus. Vielmehr wurden ab Januar aufgrund der COVID-19-Beschränkungen in Asien Auftragsrückgänge und weitere Verschiebungen bereits avisierter Aufträge verzeichnet. Gegen Ende des zweiten Quartals verstärkte sich diese Entwicklung auch in den amerikanischen und den europäischen Märkten. Dabei kam es zunehmend zu zeitlichen Auftragsverschiebungen - kaum zu Stornierungen. Aktuell ist nicht abzusehen, wie lange sich die Realisierung dieser Projekte noch verschieben wird. Die eingeleiteten Kostenoptimierungsmaßnahmen stützen die Effizienz und werden im zweiten Halbjahr eine positive Auswirkung auf den Cash-Flow haben.

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