3 Tech-Aktien, die 10.000 USD in 100.000 USD verwandelten

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
02.06.2020, 09:38  |  1733   |   |   

Im Bereich der Risikokapitalinvestitionen streben Investoren oft eine zehnfache Rendite innerhalb von zehn Jahren an. Offensichtlich brauchen Risikokapitalinvestoren unglaublich hohe Renditen für ihre Gewinner, um die Unternehmen auszugleichen, in die sie in der Frühphase investieren, jedoch unweigerlich scheitern werden, und dadurch in der Regel mehr Risiko pro Investition eingehen als öffentliche Marktinvestoren.

Man muss jedoch kein gut vernetzter Risikokapitalgeber auf privaten Märkten sein, um diese Art von hohen Renditen zu erzielen. Tatsächlich können einige gut platzierte Wetten auf bestimmte Technologiewachstumsfirmen auch zu guten Renditen führen, und zwar direkt auf den öffentlichen Märkten.

Natürlich wird nicht jedes neue Unternehmen diese Art von Leistung erbringen. Es muss das richtige Unternehmen sein, das die richtige Art von Lösung für die richtige Art von Markt (vorzugsweise ein großer Markt) liefert.

Die folgenden drei Unternehmen haben dieses „Geheimrezept“ jeweils demonstriert, das es jedem von ihnen ermöglicht, in weniger als zehn Jahren die zehnfache Rendite zu erwirtschaften, und damit eine potenzielle Investition von 10.000 Dollar bei ihrem jeweiligen Börsengang in 100.000 Dollar oder mehr verwandelt. Hier erfährst du, wie sie es gemacht haben und wie du ihren Beispielen folgen kannst, um die nächste Blockbuster-Investition zu finden.

Ubiquiti

Der Netzwerkkomponentenhersteller Ubiquiti (WKN: A2PQP8) ging erstmals 2011 mit 15 Dollar pro Aktie an die Börse. Und heute? Der Kurs liegt bei satten 180 Dollar pro Aktie und hält sich vor dem Hintergrund des Coronavirus glücklicherweise ziemlich gut.

Was hat Ubiquiti getan, um so hohe Gewinne zu erzielen? Unter CEO Robert Pera identifizierte Ubiquiti einen unterversorgten Markt, der extrem groß war – ländliche Gebiete in Industrie- und Entwicklungsländern, die keinen Zugang zu schnellem Breitbandverbindungen hatten. Normalerweise mussten Gräben gegraben und Koaxial- oder Glasfaserkabel verlegt werden, womit Hochgeschwindigkeitsinternet für einen großen Teil der Welt einfach nicht verfügbar war.

Ubiquiti löste das Problem dann durch die Entwicklung von Hochleistungssendern, die Internet mit hoher Geschwindigkeit über unlizenzierte Frequenzen übertragen konnten. Aber um diesen Sender bezahlbar zu machen, musste Ubiquiti sein Geschäftsmodell an das Produkt anpassen, damit es den Sender herstellen und trotzdem rentabel bleiben konnte. Pera & Co. taten genau das, indem sie fast nichts für Marketing und Werbung ausgaben oder für den High-Touch-Kundendienst – ein Schritt, den kaum ein anderes Hardware-Geschäft macht. Stattdessen setzte Ubiquiti darauf, dass unabhängige Internetprovider auf der ganzen Welt seine preiswerten und dennoch leistungsstarken Sender entdeckten und diesen Kunden dann ein zentrales Forum boten, in dem sie sich gegenseitig mit Service und Support aushelfen und so eine kultartige Anhängerschaft aufbauen konnten.

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