Aktie Corona-Krise befeuert Zoom, aber ist die neue Messlatte zu hoch?

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Gastautor: Dennis Austinat
03.06.2020, 07:54  |  278   |   

Im Geschäftsjahr 2019/2020, das Ende Januar endete, steigert der US-Videodienst Zoom den Umsatz bereits um rund 90 Prozent. In diesem Jahr peilt das Unternehmen ein Wachstum von knapp 50 Prozent an - bislang. Nach den nun veröffentlichten Erstquartalszahlen liegt die Messlatte deutlich höher.

Der US-Videodienst profitiert in der Coronavirus-Pandemie von den Trends zur Heimarbeit und zu Videokonferenzen. Im abgelaufenen Quartal wartete das US-Unternehmen mit einem deutlichen Umsatzsprung auf. Auch der Gewinn zog deutlich an. Entsprechend zuversichtlich fiel auch der Ausblick für das Gesamtgeschäftsjahr 2020/2021 aus.

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Im Ende April abgeschlossenen ersten Quartal verzeichnete Zoom den Angaben zufolge einen Umsatzschub auf 328 Millionen Dollar nach 122 Millionen Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Unterm Strich stieg der Überschuss auf 27 Millionen Dollar. Im Startquartal des Geschäftsjahres 2019/2020 hatte sich der Gewinn auf 0,2 Millionen Dollar belaufen.

Zoom passte nach den Quartalszahlen seinen Ausblick für das Gesamtjahr an - und rechnet nun mit einem Erlös von bis zu 1,78 Milliarden Dollar. Bislang hatte das Unternehmen einen Umsatz von 905 Millionen bis 915 Millionen prognostiziert. Im Geschäftsjahr 2019/2020 hatte Zoom einen Erlös von 622 Millionen Dollar erzielt. Das wiederum entsprach damals bereits einem Plus zum Vorjahr von fast 90 Prozent.

Zoom-Aktie vor Retest?

Die Aktie von Zoom konnte gestern nachbörslich zwar zuerst um rund 3 Prozent zulegen, aber dann setzten Gewinnmitnahmen ein und die Aktie rutschte sogar ins Minus. Der Titel ist erst vor wenigen Tagen über den Widerstand bei rund 180 Dollar ausgebrochen, allerdings ist der MACD (Momentum) inzwischen auf einem hohen Niveau angelangt. Ein Retest des Ausbruchsniveaus kann daher nicht ausgeschlossen werden. 

Der Chart: 

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Disclaimer

Gastautor

Dennis Austinat
Deutschlandchef, eToro
https://www.etoro.com/

Dennis Austinat ist gebürtiger Hamburger und arbeitete in verschiedenen Positionen als Promotion- und Marketing-Manager sowie Key Note Speaker für eine internationale Promotion-Tour. In dieser Funktion hielt er Veranstaltungen in über 30 Ländern ab. Seit 2010 arbeitete er als Regional Manager für mehrere FinTech-Unternehmen in Israel. 2016 übernahm er die Rolle des Deutschlandchefs bei eToro. Advertisement

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