Egbert Prior Mountain Alliance setzt auf „Corona-Aktien“

Gastautor: Egbert Prior
03.06.2020, 17:05  |  903   |   |   

Trotz Corona-Krise, der erste Börsengang des Jahres war ein voller Erfolg. Die Erstnotiz von Exasol, einem Spezialisten für superschnelle Datenbankanalyse, lag mit 14 Euro um 47% über dem Ausgabepreis (9,50 Euro). Auch die Venture Capital Gesellschaft Mountain Alliance profitierte von dem IPO. Die Münchener reduzierten bei dieser Gelegenheit ihr Paket von 5,2 auf 2,4%. Im Gespräch mit der Prior Börse berichtet uns Daniel Wild, Gründer und CEO, von einem hübschen Gewinn und einem Cashzufluß im mittleren einstelligen Millionenvolumen. Der Portfoliomanager legt seinen Investitionsschwerpunkt auf die Digitalisierung. Er investiert im Grunde genommen in Start ups, die durch das Virus so richtig in Schwung kommen. Im Frühjahr gelang auch ein Teilexit bei Alphapet, nach eigenen Angaben der größte unabhängige Onlineanbieter von Premium Tierbedarf in Deutschland. Der spülte schätzungsweise mehr als 2 Millionen in die Firmenkasse. Aktuell ist die Wagniskapitalgesellschaft noch mit etwa 2% bei Alphapet engagiert. Die „neue Häuslichkeit“ führte in Zeiten der Corona auch zu einem Ansturm bei der Online-Sprachschule Lingoda. Vom Unterricht „ausgesperrte“ Schüler und wißbegierige Eltern sorgen im laufenden Turnus für eine Umsatzverdoppelung. Mountain Alliance hält an dem Spezialisten für Telelearning rund 9%. Auch Moving Image, eine Videoplattform für Unternehmen zur Kommunikation mit Beschäftigten, Kunden oder Partnern. Gewissermaßen ein Youtube für große Firmen. Große Stücke hält CEO Wild auch auf das  Online-People-Magazin Promipool, eine Art „Bunte“ im Internet. Insgesamt besteht das Portfolio derzeit aus 31 Beteiligungen. Ein oder zwei weitere Exits kann sich Wild noch 2020 vorstellen. Bei den Zukäufen soll der Schwerpunkt auf Online-Lernen, Telemedizin und allem, was mit dem Thema Arbeiten aus der Distanz zu tun hat, liegen. Schätzungsweise befinden sich rund 14 Millionen in der „Kriegskasse“. Aktuell notiert die Aktie mit 4,50 Euro. Abschlag zum inneren Wert – 6,39 Euro per 31.12. – etwa 30%. Mehrheitsaktionär ist mit 58% die Schweizer VC-Gesellschaft Mountain Partners. Fazit: Die Ausrichtung auf Corona-Profiteure ist vielversprechend. Die Teilnahme am ersten Börsengang des Jahres beweist ein „glückliches Händchen“. Der Abschlag zum inneren Wert macht die Aktie attraktiv.



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