Gold stabil, EZB druckt weitere 600 Mrd Euro

Gastautor: Martin Siegel
05.06.2020, 08:59  |  1792   |   |   

Der Goldpreis verbessert sich im gestrigen New Yorker Handel von 1.709 auf 1.713 $/oz. Heute Morgen gibt der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong leicht nach und notiert aktuell mit 1.710 $/oz um 9 $/oz über dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien entwickeln sich weltweit uneinheitlich.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

EZB weitet Notkaufprogramm für Anleihen um 600 auf 1.350 Mrd Euro aus.

Die Verlängerung der Konkursverschleppung des Papierkreditgeldscheinsystems begann am 12. März 2020 mit einer Finanzspritze der Fed in Höhe von 1.500 Mrd $ und wird bis heute von Meldungen über einen Virus verdeckt.

Vgl. Prognosen im Vortrag auf der Edelmetallmesse München 2013:

Die Finanzkrise II wird deutlich schlimmer als die Finanzkrise I

Die Schieflagen im Finanzsystem sind größer
Die Bonität der Schuldner ist schlechter
Durch die Verlagerung der Haftung auf die Sparer (vgl. Zypern) wird die Finanzkrise II viel stärker auf die Realwirtschaft durchschlagen
Die Sparer und Leistungsbezieher werden durch niedrige Zinsen und höhere Steuern, Vermögensabgaben und andere Repressionen auseinandergenommen
Die unheilvolle Allianz aus Zentralbanken, Banken und Regierungen ist dabei, sich in der Krise sogar noch zu verfestigen. Dabei werden demokratische Strukturen weiter abgebaut


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem schwachen Dollar nach (aktueller Preis 48.294 Euro/kg, Vortag 48.752 Euro/kg). Am 14.04.20 hat der Goldpreis nach einer langjährigen Aufwärtsbewegung das Ziel-Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz erreicht und wird seit vielen Jahren wieder fair bewertet. Wegen fehlender Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Da in der Aufwärtsbewegung der letzten Monaten viele schwache Hände in den Markt gekommen sind, muss in den nächsten Monaten mit einer volatileren Preisentwicklung gerechnet werden. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.
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