Eindeutig! Diese Dividendenaristokraten sind attraktiver als Coca-Cola!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
06.06.2020, 11:09  |  985   |   |   

Ist die Aktie von Coca-Cola (WKN: 850663) ein attraktiver Dividendenaristokrat? Darüber kann man mit Sicherheit streiten. Fest steht jedenfalls, dass die seit inzwischen über 58 Jahren jährlich angehobenen Dividenden ein starker Meilenstein sind. Und eine stabile Aussicht auf weiteres beständiges, moderates Wachstum bei einem historisch starken Aristokraten.

Es gibt allerdings auch Bereiche, in denen die Aktie von Coca-Cola einige Schwächen aufweist. So ist die derzeitige Dividendenrendite bei einer Quartalsdividende von 0,41 US-Dollar und einem Aktienkursniveau von 46,90 US-Dollar (02.06.2020, maßgeblich für alle Kurse) mit 3,49 % vergleichsweise gering. Vor allem für ein Ausschüttungsverhältnis, das sich gemessen an einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,09 US-Dollar auf 78 % beläuft.

Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf zwei Dividendenaristokraten, die bei diesen beiden Schwachstellen einfach besser sind. Und darauf, was Investoren auch sonst noch zu diesen beiden Namen wissen sollten.

Fresenius: Reichlich Raum für weiteres Wachstum!

Ein erster Aristokrat, der womöglich besser sein könnte, ist zunächst DAX-Ausschütter Fresenius (WKN: 578560). Mit seiner 27-jährigen Historie kann der Gesundheitskonzern zwar rein qualitativ noch nicht mit der Aktie von Coca-Cola gleichziehen. Auch nicht mit seiner Dividendenrendite in Höhe von 1,92 %, die bei einer geplanten Ausschüttung in Höhe von 0,84 Euro und einem derzeitigen Kursniveau von 43,57 Euro entsteht. Dafür allerdings beim Ausschüttungsverhältnis.

DAX-Dividendenaristokrat Fresenius kommt gemessen an einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,38 Euro schließlich auf ein Ausschüttungsverhältnis von ca. 25 %. Hier existiert daher noch viel Raum für reichlich weiteres Wachstum. Würde Fresenius beispielsweise einen Anteil in Höhe von 78 % des Gewinns je Aktie für die Dividende verwenden und 2,63 Euro auszahlen, so würde sich die Dividendenrendite gegenwärtig auf ca. 6 % belaufen. Das verdeutlicht gleichzeitig einen gewissen Bewertungsunterschied.

Wird es jemals so weit bei der Fresenius-Aktie kommen? Nein, vermutlich eher nicht, denn die aristokratische Dividende ist hier mit historisch niedrigen Ausschüttungsverhältnissen eher schmückendes Beiwerk gewesen. Die weiteren Gewinne werden jedoch in letzter Zeit für Zukäufe und anorganisches Wachstum verwendet. Das wiederum könnte langfristig zu einem starken Wachstum und Dividendenwachstum führen, das mitsamt einer günstigen Bewertung ebenfalls interessant erscheint.

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