4 Gründe, in Dividendenaktien für den Ruhestand zu investieren

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
06.06.2020, 12:46  |  1968   |   |   

Jüngere Investoren wollen im Allgemeinen Wachstum bei ihren Aktien, und das aus gutem Grund. Obwohl sie volatiler sind, liefern wachsende Unternehmen im Allgemeinen höhere Renditen als die Alternative. Sie sind die Volatilität wert, unter denen die Aktionäre leiden müssen, und jüngere Investoren haben ohnehin Zeit, sich von Rückschlägen zu erholen.

Bei älteren, pensionierten Investoren ist das aber nicht unbedingt der Fall. Während einige Rentner in ihren Portfolios etwas Platz für risikofreudige Wachstumstitel haben, werden die meisten Leute, die von ihren Ersparnissen und Investitionen leben wollen, ihr Portfolio mit weniger volatilen Dividendenaktien füllen wollen.

Hier sind vier spezifische Gründe, warum es im Ruhestand sinnvoller ist, einkommensstarke Titel zu besitzen.

1. Du brauchst Einkommen

Eines ist offensichtlich, obwohl es trotzdem erwähnenswert ist: Rentner, die kein Einkommen mehr durch Arbeit verdienen, müssen stattdessen etwas aus ihren Investitionen verdienen. Der durchschnittliche monatliche Sozialversicherungsscheck lag Anfang dieses Jahres nach den Zahlen des AARP nur ein Haar über 1.500 US-Dollar. Das wird als einzige Einkommensquelle wohl nicht reichen. Sogar die Rentner, die die höchsten Rentensätze bekommen, kassieren nur etwa 3.000 US-Dollar pro Monat. Das ist sicherlich nicht schlecht, aber es könnte immer noch nicht genug sein, um alle Kosten für die Gesundheitsfürsorge zu decken, die  entstehen, wenn wir älter werden.

Außerdem muss das monatliche Einkommen zumindest einigermaßen vorhersehbar sein. Obwohl die meisten dividendenzahlenden Unternehmen nur vierteljährliche Auszahlungen anbieten, ist der Gesamtbetrag der vereinnahmten Zahlungen aus einem Portfolio von Dividendenaktien über drei Monate ziemlich stabil.

2. Du brauchst Einkommenswachstum

Einige dividendenzahlende Unternehmen machen es besser als andere, während einige wenige es überaus gut machen – das heißt, sie erhöhen ihre Dividendenzahlungen im Laufe der Zeit, zumindest im Gleichschritt mit der Inflation.

Die durchschnittliche Inflationsrate schwankt von einem Jahr zum anderen, aber auf lange Sicht bewegt sie sich zwischen 2 % und 3 %. Einige der Ausgaben, die einen unverhältnismäßig großen Teil des Einkommens und der Ersparnisse der Rentner verbrauchen, sind jedoch nicht genau zu bestimmen. So sind beispielsweise die Gesundheitskosten in den Jahren 2018 und 2019 um 5,7 % gestiegen, so das Gesundheitsforschungsinstitut von PwC, das für dieses Jahr einen weiteren Anstieg der medizinischen Kosten um 6 % erwartet.

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