Deutschland Ex-Generalinspekteur kritisiert Trumps Truppenabzugsplan-Strategie

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
06.06.2020, 16:12  |  1188   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Harald Kujat, hat die Art des geplanten Truppenabzugs der USA aus Deutschland kritisiert, in der Sache aber für Gelassenheit plädiert. "So etwas stimmt man mit seinen Verbündeten ab", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Das "gehört sich einfach so" unter Verbündeten.

In diesem Fall sei das offenbar nicht geschehen, was Kujat auf US-Präsident Donald Trump zurückführte. Man müsse zwischen ihm und den militärisch Verantwortlichen in den USA unterscheiden, sagte er. Der ehemalige Generalinspekteur fügte jedoch hinzu: "Wir sollten das nicht auf die Goldwaage legen. Die Amerikaner sind nicht hier, um uns einen Gefallen zu tun, sondern weil sie strategische Interessen haben." Deshalb würden sie auch "ganz sicher nicht vollständig" aus Deutschland abziehen. Er verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf den US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz, einem Dreh- und Angelpunkt für Militäroperationen in Afrika und dem Nahen Osten, und auf die Bereitstellung von Truppenübungsplätzen, Kasernen und Personal durch die deutsche Seite. Ein Teilabzug von Truppen bedeute keine Gefährdung der deutschen Sicherheit, so Kujat. Entscheidender sei, ob die Amerikaner grundsätzlich zu ihren Verpflichtungen in der NATO stünden. Dazu gehöre die gegenseitige Beistandspflicht im Verteidigungsfall. Trump plant nach Medienberichten einen drastischen Abbau der US-Truppen in Deutschland. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Bezug auf ungenannte US-Regierungsvertreter, er habe das Pentagon angewiesen, die US-Truppenpräsenz in Deutschland von derzeit 34.500 Soldaten um 9.500 zu reduzieren. Außerdem solle eine Obergrenze von 25.000 US-Soldaten eingeführt werden, die gleichzeitig in Deutschland anwesend sein könnten.

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In Deutschland werden Demonstranten, wenn sie gegen die Grundrechtseinschränkungen demonstrieren wollen, gegängelt und beschränkt in ihren Möglichkeiten, wo es nur geht. Wenn es aber dann vor dem US-Konsulat gegen die USA zu Demonstrationen kommt, dann sind auch 15.000 Menschen auf einem Haufen kein Gesundheitsproblem, da spielt dann auch die Maskenpflicht keine Rolle mehr. Aber wehe dem, drei Skatler wollen sich zu einer Skatrunde in der Kneipe treffen, dann schlägt der Arm des Gesetzes voll zu. Das bleibt auch den USA sicherlich nicht verborgen. Zudem ist der permanente Hass, der von der Politik gegen die USA geschürt wird, allen voran von Merkel, Maas und Steinmeier sicherlich nicht förderlich für ein gedeihliches Miteinander. Wir in Deutschland und Europa eilen zielstrebig auf eine Gesellschaft ähnlich der in China oder Nordkorea zu.
Und es sollte zu denken geben, wenn ein Mann in den USA, der massive Herz-Kreislauf-Probleme hatte, mit einem Drogencocktail vollgepumpt war und deshalb bei der Verhaftung aufgrund eines Falschgelddeliktes zu Tode kam, dies von den Demonstranten genutzt wird, es an seiner Hautfarbe festzumachen und nicht an seinem ChrystalMeth-konsum und dem Fentanyl, das atemdepressiv wirkt.
Das ist in der Tat Rassismus. Man nutzt die Hautfarbe eines Menschen als Vorwand, um zu plündern.

Die USA werden in Europa bleiben, ein Glück für uns, aber sie werden dort ihr Geld ausgeben, die loyal zu ihnen stehen, in Polen. Und ich hoffe, Trump kann dem ausuferndem Sozialismus Einhalt gebieten.

Wir gerne hätte ich die alte Bundesrepublik zurück mit Bonn als Hauptstadt.

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