Klinische Phase-II-Studie zu LSD bei „Suizid-Kopfschmerz“ Behandlung der Patienten beginnt

Nachrichtenquelle: IRW Press
08.06.2020, 16:01  |  546   |   |   

MindMed kooperiert im Rahmen einer klinischen Phase-II-Studie zu LSD bei Cluster-Kopfschmerz mit dem Liechti Lab des Universitätsspitals Basel

 

 

Basel, Schweiz, 8. Juni 2020 -- Mind Medicine (MindMed) Inc. (NEO: MMED OTCQB: MMEDF) unterhält derzeit eine Kooperation zu einer klinischen Phase-II-Studie zur Bewertung von LSD in der Behandlung von Cluster-Kopfschmerz mit dem Liechti Lab des Universitätsspitals Basel. Die Rekrutierung von Patienten für die Phase-II-Studie wurde Anfang Januar eingeleitet. Nun wurde mit der Behandlung der Patienten mit LSD begonnen.

 

MindMed ist DAS führende neuropharmazeutische Unternehmen für von Psychedelika inspirierte Medikamente und hat bereits im Vorfeld ein laufendes F&E-Kooperationsabkommen mit dem Liechti Lab des Universitätsspitals Basel gebildet, um die zahlreichen therapeutischen Anwendungsbereiche für Psychedelika und psychedelische Therapien der nächsten Generation zu bewerten. Das Liechti Lab ist das weltweit führende klinische Forschungslabor für LSD. Diese neue Entwicklung ist Teil der Kooperation und Dr. Matthias Liechti tritt im Rahmen der klinischen Studie als Hauptprüfer auf.

 

Der Cluster-Kopfschmerz wird wegen der Heftigkeit der Schmerzen, die er hervorruft, auch als „Suizid-Kopfschmerz“ bezeichnet. Er wird häufig als eines der schmerzhaftesten Krankheitsbilder, die dem Menschen bekannt sind, betrachtet. Die Schmerzen treten nur auf einer Kopfseite oder oberhalb des Auges auf und können über Wochen oder Monate hindurch anhalten. Studien haben ergeben, dass Patienten mit Cluster-Kopfschmerz-Attacken eine höhere Suizidalität haben.

 

Nicht-klinische Hinweise und vereinzelte Berichte lassen darauf schließen, dass LSD die Attacken beseitigen und die Häufigkeit und Intensität der Attacken verringern kann. Es besteht ein großer Bedarf an neuen Behandlungsansätzen bei Cluster-Kopfschmerz, da man mit den derzeit erhältlichen Medikamenten die Intervalle, in denen die Kopfschmerzattacken auftreten, nicht adäquat in den Griff bekommt.

 

Die Phase-II-Studie untersucht die Auswirkungen einer oralen LSD-Pulsdosierung (3 x 100 µg LSD innerhalb von drei Wochen) bei 30 Patienten, die unter Cluster-Kopfschmerz leiden, im Vergleich zu einer Plazebogruppe. Das Studiendesign entspricht einer doppelblinden, randomisierten, plazebokontrollierten zweiphasigen Crossover-Studie.

 

JR Rahn, Mitgründer und Co-CEO von MindMed, erklärt: „Im Rahmen unserer Mission, kontinuierlich von Psychedelika inspirierte Medikamente zu entdecken, zu entwickeln und einzusetzen, ist es uns ein großes Anliegen, diese potenzielle Therapie zur Behandlung von Cluster-Kopfschmerz mit LSD ans Licht zu bringen und ihre Wirksamkeit gemeinsam mit dem Liechti Lab auf Basis klinischer Forschungsstandards zu bewerten.“

 

MindMed wird im Rahmen dieser Kooperation evaluieren, ob es klinische Evidenzdaten für die FDA-Zulassung einer kommerziellen Arzneimittelstudie zu einem späteren Zeitpunkt gibt. Für die Behandlung von Cluster-Kopfschmerz könnte man möglicherweise eine „Orphan Drug-Designierung“ beantragen und es könnten die Kriterien für die Inanspruchnahme bestimmter Entwicklungsanreize der FDA für seltene Erkrankungen erfüllt werden.

 

Das Liechti Lab und MindMed wollen über diese Phase-II-Studie und künftige klinische Studien herausfinden, wie eine gezieltere Verabreichung von LSD an Patienten mit Cluster-Kopfschmerz bewerkstelligt werden kann. Im Rahmen der Kooperation mit dem Liechti Lab des Universitätsspitals Basel erhält MindMed den exklusiven, globalen Zugriff auf das gesamte Datenmaterial und geistige Eigentum, das im Rahmen der Phase-II-Studie zu LSD bei Cluster-Kopfschmerz generiert wurde.

 

Über MindMed

Mind Medicine (MindMed), Inc. ist ein Neuro-Pharmaunternehmen, das mit der Entdeckung, Entwicklung und Anwendung von Arzneimitteln auf Psychedelika-Basis befasst ist, die zur Verbesserung der Gesundheit, der Förderung des Wohlbefindens und der Linderung des Leidens beitragen sollen. Die unmittelbare Priorität des Unternehmens besteht darin, die Opioidkrise durch die Entwicklung einer nicht psychoaktiven Version der psychedelischen Substanz Ibogain anzugehen. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine Geschäftssparte für Mikrodosierung zur Durchführung von klinischen Studien zur Mikrodosierung von LSD bei Erwachsenen mit ADHS eingerichtet, arbeitet an einer empirischen Therapie auf Basis von Psychedelika für die Behandlung von Angststörungen und beteiligt sich an einer klinischen Studie zur Bewertung von LSD in der Behandlung von Cluster-Kopfschmerz. Das Führungsteam von MindMed bringt umfangreiche Erfahrung in der Biopharmabranche in diesen revolutionären Ansatz zur Entwicklung von Arzneimitteln auf Psychedelika-Basis der nächsten Generation ein.

 

MindMed wird an der NEO-Exchange unter dem Symbol MMED gehandelt. MindMed kann auch in den USA unter dem Symbol OTC: MMEDF und in Deutschland unter dem Symbol DE:BGHM gehandelt werden.

 

Nähere Informationen erhalten Sie über: www.mindmed.co

 

 

Warnhinweise und Haftungsausschluss:

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Kontakt für weitere Informationen:

 

Medienkontakt: Anna Walsh,

E: mindmedpr@pacepublicrelations.com,

T: 212-254-4730; oder Investor Relations:

invest@mindmed.co

https://www.mindmed.co

 

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