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Fünf Fragen an Produktvorstand Oliver Haugk "Die rasante Entwicklung des Smartbrokers war für uns nicht vorhersehbar"

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16.06.2020, 06:15  |  15418   |   

Den Smartbroker gibt es jetzt seit genau sechs Monaten. Zusammen mit Oliver Haugk, Vorstand bei der wallstreet:online AG, sprechen wir über die Entwicklung des Online-Brokers, den Einfluss von Deutschlands größter Finanzcommunity, die ersten Erfolge und Herausforderungen.

wallstreet:online: Herr Haugk, der Smartbroker wird heute sechs Monate alt. Welche Gedanken gehen Ihnen dabei durch den Kopf?

Oliver Haugk: Gute Frage, ich bin vor allem überrascht, dass tatsächlich schon sechs Monate vorbei sind. Die Startphase war sehr intensiv, die Zeit vergeht dann buchstäblich wie im Fluge. Auf jeden Fall freue mich, wenn ich sehe, was wir bereits erreicht haben. Schon früh war klar, dass wir unsere eigenen Erwartungen übertreffen würden. Das war einerseits außerordentlich motivierend, andererseits muss gleichzeitig auch die Infrastruktur mitwachsen, damit man dieses hohe Tempo halten kann. Die Einschränkungen im Zusammenhang mit Corona haben den Arbeitsalltag nicht unbedingt leichter gemacht, aber das gesamte Smartbroker-Team hat sehr lösungsorientiert darauf reagiert und ein zukunftsfähiges Setup geschaffen. Dafür möchte ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken.

wallstreet:online: Blicken wir einmal auf die Zahlen – wie ist der aktuelle Stand bei den Depotanmeldungen?

Oliver Haugk: Derzeit haben wir circa 35.000 eröffnete Depots. Darüber hinaus gibt es immer noch eine Reihe von Anträgen, die gerade bearbeitet werden. Dadurch können wir gut abschätzen, wie sich das Wachstum im Vergleich zu anderen Wochen entwickeln wird. Bereits Anfang Mai haben wir entschieden, dass wir das dynamische Wachstum weiter fördern wollen, indem wir die finanziellen Mittel für die Vermarktung deutlich ausbauen. Ursprünglich waren für einen Zeitraum von zwei Jahren 4 Millionen Euro vorgesehen, jetzt werden wir nur für das Jahr 2020 einen Betrag von circa 5,8 Millionen Euro investieren. Zum 1-jährigen Jubiläum im Dezember 2020 rechnen wir mit rund 60.000 Depotkunden. Und ich nenne Ihnen noch eine Zahl, auf die ich ein bisschen stolz bin: Wir verwalten jetzt bereits ein Vermögen von mehr als 500 Millionen Euro.

wallstreet:online: Das klingt nach einer echten Erfolgsstory. Sicherlich sind Ihnen unterwegs auch ein paar Stolpersteinen begegnet…

Oliver Haugk: Das stimmt. Corona hatte ich schon erwähnt, wobei die dadurch ausgelösten Turbulenzen auch zu einem deutlich höheren Interesse an Finanzprodukten geführt hat, was uns natürlich sehr freut. Gleichzeitig hatten wir ein Luxusproblem, denn wir müssen die große Nachfrage auch verarbeiten können. Die Stolpersteine lagen also eher in der internen Organisation, der Optimierung von Prozessen. Wir haben unser Team deutlich ausgebaut, damit wir auch in Zukunft eine hohe Erreichbarkeit und Kundenzufriedenheit garantieren können. Aber grundsätzlich kann man natürlich sagen, dass die rasante Entwicklung des Smartbrokers für uns in diesem Maße nicht vorhersehbar war. Bevor wir mit der Marke gestartet sind, wurde ich von vielen Branchenkennern angesprochen und gefragt: „Was denn, ihr wollt auch einen Broker gründen? Es gibt doch schon viele? Der Markt ist verteilt.“ Es hätte also gut sein können, dass die Kunden ausbleiben oder wir schlechte Kritiken von der Fachpresse bekommen. Beides hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil. Aktuell zählen wir sechs Auszeichnungen, darunter den ersten Platz unter den Brokern im jährlichen Bankentest der „Euro“.


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wallstreet:online: Gibt es weitere Momente, an die Sie besonders gerne zurück denken?

Oliver Haugk: Da fällt mir vor allem unsere Gebührensenkung auf 0 Euro ein. Wir haben im Frühjahr bessere Preise angekündigt und wir haben unser Versprechen gehalten. Ich betone das neue Gebührensystem vor allem deshalb, weil wir damit etwas völlig Neues geschaffen haben – zumindest im deutschsprachigen Raum. Wir sind hierzulande der einzige Zero-Fee-Broker, der das komplette Produktpaket und alle deutschen Börsenplätze anbietet. Auch hier wurde ich von einigen Kollegen kritisch gefragt, warum wir denn unser gut funktionierendes 4-Euro-Modell aufgeben. Die Antwort ist ganz einfach: Wir wollten mit dem Smartbroker nicht einfach nur einen weiteren Broker auf die Beine stellen, sondern eine echte Innovation schaffen. Unser Ziel ist es, mehr Menschen an die Börse zu bringen und das geht nur, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Günstige Preise sind ein erster Schritt, um auch die Personen zu erreichen, die genau aufs Geld achten. Ich bin stolz, dass wir mit unseren neuen Premium-Partnern einen echten Schritt nach vorn machen konnten.

wallstreet:online: In der Werbung wird immer wieder auf „Deutschlands größte Finanzcommunity“ verwiesen. Was genau hat es damit auf sich?

Oliver Haugk: Ohne „Deutschlands größte Finanzcommunity“ gäbe es den Smartbroker nicht oder zumindest nicht in der Form, so einfach ist das. Bei der Entwicklung des Online-Brokers haben wir glücklicherweise gut zugehört und Produkte entwickelt, die tatsächlich nachgefragt werden. Und auch jetzt ist das Feedback der wallstreet:online-Lesern ein riesiger Vorteil gegenüber unseren Mitbewerbern. Wir bekommen täglich Hinweise auf bestimmte Wertpapiere, die noch nicht Sparplan-fähig sind und wir senden den Usern regelmäßig Updates zu unseren Planungen und erklären, was als nächstes folgt oder warum bestimmte Dinge bislang noch nicht umgesetzt wurden. Der Handel mit physischem Gold geht übrigens direkt auf so eine Diskussion aus dem wallstreet:online-Forum zurück. Aus zahlreichen Mails und Anrufen wissen wir auch, dass sich viele Kunden eine Smartphone-App wünschen. Diesen Wunsch nehmen wir sehr ernst! Deshalb steht das Projekt App auch ganz oben auf unserer Agenda für die weitere Entwicklung des Smartbrokers.

wallstreet:online: Vielen Dank für das Gespräch.


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