Goldrausch in Neuseeland! Reisebericht Goldmine Martha in Waihi von OceanaGold vom Dezember 2019

16.06.2020, 13:13  |  5292   |   |   

Interessanter Vor Ort Bericht aus der Waihi Mine von OceanaGold eines Weltreisenden! OceanaGold entwickelt sich sehr gut und es fehlt nun nur noch als Sahnehäubchen die Wiederaufnahme der Produktion auf Didipio auf den Philippinen. Die Genehmigung soll bis Jahresende vorliegen was den Kurs mit Sicherheit Auftrieb verleihen dürfte und die Produktion auf 550.000-600,000 Unzen Gold in 2021 bringen soll.

Im 19. Jahrhundert wurde auch Neuseeland von einem Goldrausch erfasst. Ähnlich wie zuvor in Australien, den USA und Kanada, zog es auch hier tausende Goldsucher ins Land, um ihr Glück bei der Goldsuche auf die Probe zu stellten. Noch heute kann man in diversen Flüssen und Bächen auf der Südinsel Neuseelands Leute beim Gold waschen beobachten. Auf der Nordinsel geht es ein Stück moderner zu: Hier befindet sich die riesige „Martha Mine“ und bietet einen großartigen Einblick in die Goldsuche von heute. Sie ist Neuseelands größte Gold- und Silbermine und befindet sich bei der Stadt Waihi, am südlichen Ende der Coromandel Peninsula auf der Nordinsel Neuseelands. Hier wird seit 1878 fleißig Gold gefördert, seit 1978 über Tage. Mittlerweile gibt es drei Abbau-Projekte. Den Tagebau in der Martha Mine als auch die unterirdischen Minen Correnso, Favona und Trio in der Region rund um die Stadt Waihi. Betreiber all dieser Minen ist die Firma Oceana Gold, WKN A0MVLD, aus Kanada. Zu den Betriebsanlagen des Unternehmens gehören die Didipio-Mine auf der Insel Luzon auf den Philippinen, die Macraes-Betriebe auf der Südinsel Neuseelands, die Waihi-Goldmine auf der Nordinsel Neuseelands und die Haile-Goldmine in South Carolina in den USA.

Rohstoff-TV OceanaGold: 

https://www.rohstoff-tv.com/play/oceanagold-ein-globaler-mittelgrosser ...

Und so konnte ich es mir natürlich auch nicht nehmen lassen der Stadt und dem Discovery Center einen Besuch abzustatten. In der Stadt Waihi angekommen sieht man schon auf den ersten Blick wofür diese Stadt bekannt ist und womit die vielen Einwohner ihr Geld verdienen. Alles scheint im Zeichen des Goldes zu sein. Die lange und recht prunkvolle Hauptstraße ist umgeben von Gold- und Souvenirgeschäften und am Ende befindet sich auf der rechten Seite das Waihi Gold Discovery-Center. Dadurch dass wir auf der Fahrt dorthin schon per Internet abklären konnten, ob an diesem Tag eine Führung stattfindet, gingen wir zielstrebig zur Information und konnten uns für die Bustour um 13 Uhr für den Preis von 39 NZD eintragen.

Das Discovery Center bietet bereits eine schöne Einleitung in die Welt des Rohstoffabbaus. Anhand von einigen Infotafeln wird dem Besucher vieles erklärt und mit Bildern veranschaulicht. Alles macht einen sehr durchdachten und kinderfreundlichen Eindruck. Das Discovery Center bietet, gegen Zahlung eines weiteren Eintrittes, im Keller noch eine weitere interaktive Ausstellung, die wir uns aber nicht angesehen haben. Diese zeigt speziell den kleinen Besuchern mit Hilfe von kurzen Filmen und Ausstellungen, die Entstehungsgeschichte des Goldabbaus von 1789 bis zum heutigen Tag. Um uns die Zeit bis zum Tour Start zu vertreiben sind wir nach draußen, um uns den auf der anderen Straßenseite liegenden historischen Förderturm „The Cornish Pumphouse“ anzuschauen. Dieser liegt gleich in der Nähe zum Absperrzaun der großen Tagebaulochs der Martha Mine. Vom Zaun aus konnten wir schon etwas die riesige Dimension erahnen, die wir in der Tour gleich weiter bestaunen konnten. Zum Start der Tour versammelten wir uns alle vor dem kleinen Bus. Unser Tour-Guide Steven erzählte uns, dass er nun schon seit über 40 Jahren im Bergbautätig ist und in Waihi groß geworden ist. Wie fast alle Bewohner der Stadt hat er in der Mine Arbeit gefunden und kann sich ein Leben ohne die Mine gar nicht vorstellen. Nach einem ausführlichen Safety-breefing und der Ausgabe von Helm und Warnweste startete die Tour. Erster Halt war der „Martha Pit View Point“. Um dorthin zu kommen mussten wir ins Innere der abgesperrten Mine und somit die Sicherheitsschleuse passieren. Anhand von gut ausgebauten Wegen konnten wir zunächst am oberen Rand des Tagebaus entlangfahren und Steven erklärte uns mit Hilfe einer Mappe aus früheren Bildern und Zeichnungen die Geschichte der Waihi Mine. Bereits beim Befahren fiel einem diese sehr saubere, aufgeräumte und professionell angelegte Mine auf! Wie auf den beiden Bildern zu sehen ist sind die Wege an der Nordwand des Tagebaus durch einen Erdrutsch aus dem Jahre 2015 zerstört. Die Aufräumarbeiten sollten aber schon kurz nach unserer Besichtigung beginnen, um die bestehende Infrastruktur für das nächste Projekt wieder in Stand zu setzen. Am Aussichtspunkt angekommen hatten wir dann die Möglichkeit auszusteigen und einen Blick über das riesige Areal zu werfen. Bis 2007 erreichte der Tagebau der Mine Martha eine maximale Ausbreitung von 860 Metern Länge, 600 Metern Breite und 250 Metern Tiefe.

Tagebau Martha

Das Martha-Projekt war der erste große Hartgesteinsabbau, der nach dem Wiederaufleben der Goldminenindustrie in Neuseeland Ende der 1970er Jahre in Betrieb genommen wurde. Die Bergbaulizenz wurde 1987 für die Tagebaugrube Martha erteilt. Der 2004 begonnene Untertagebetrieb von Favona fördert seit 2006 Erz aus unterirdischen Stollen. Martha und Favona produzierten durchschnittlich rund 100.000 Unzen Gold und rund 750.000 Unzen Gold Silber jährlich. 2011 wurde die Produktion der unterirdischen Mine Trio aufgenommen bevor 2013 noch das Projekt Correnso unter dem östlichen Teil der Stadt hinzukam.

Nach einer rund 10-minütigen Möglichkeit Bilder zu machen und Fragen zu stellen ging es dann auch schon wieder in den Bus zu unserem zweiten Stopp. In etwa 2 Kilometer Entfernung, in einer ländlichen Gegend, befinden sich die Gesteinsmühle, die Wasseraufbereitungsanlage, die Abraumhalde und der Eingang der Favona und Trio Mine. Dort angekommen, hielten wir zuerst am Eingangsstollen der Mine, um das Einfahren der Bergbauer und Muldenkipper zu bestaunen. Das Verlassen des Busses war aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Das Trio-Projekt befindet sich unter der Union Hill Gegend und umfasst die Goldadern Union, Trio und Amaranth. Der Bau von zwei Entwicklungsvortrieben mit einer Länge von 590 Metern und 790 Metern begann im Jahr 2010. Und die eigentliche Erzproduktion startete Mitte 2012. Das Trio-Projekt wird in ihrem Lebenszyklus rund 1 Million Tonnen Erz für ungefähr 200.000 Unzen Gold mit einem durchschnittlichen Gehalt von 6 bis 7 Gramm pro Tonne produzieren. Nach diesem kurzen Zwischenstopp ging es nun zur Mühle und Produktionsanlage. Nahe dem Gebäude befand sich eine kleine Aussichtsplattform, von der wir aus sicherer Entfernung auf die ganze Anlage blicken konnten. Diese machte einen absolut intakten, modernen und aufgeräumten Eindruck. Steven zeigte uns verschieden Gesteinsproben und erläuterte uns den Produktionsprozess ausführlich.

Mühlenanlage

Nachdem wir dort ca. 10 Minuten verweilten und all unsere Fragen beantwortet waren ging es wieder zurück in den Bus, um zum Ausgangspunkt vor dem Discovery Center zurückzukehren.

Aufgrund von neuen Abbaulizenzen im Martha Underground Projekt aus dem Jahr 2019, sowie weiterer Explorationsbemühungen wird diese Produktionsstätte für mindesten zehn weitere Jahre in Betrieb sein und somit auch noch die nächsten Jahre für Touristen und Interessierte öffentlich zugänglich sein.

Anhand des kompetenten Mitarbeiters und der wunderbar organisierten Tour konnte ich einen wunderbaren Einblick in die Welt der Goldproduktion erlangen und es wird mit Sicherheit nicht die letzte Reise in eine Mine bleiben.

Rohstoff-TV OceanaGold: 

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Dies ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Aktien. Jeder muss selber wissen was für ein Risiko er eingehen kann und sich zutraut. Jeder ist für sich selber verantwortlich.

Achtung Interessenkonflikt: Ich besitze die im Artikel besprochenen Aktien bzw. sind diese im SRC Mining Special Situations Zertifikat enthalten.

Glück auf und herzliche Grüße aus der Schweiz.

Ihr Jochen Staiger

CEO Swiss Resource Capital AG

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Disclaimer

Goldrausch in Neuseeland! Reisebericht Goldmine Martha in Waihi von OceanaGold vom Dezember 2019 OceanaGold betreibt erfolgreich unter anderem die Waihi Mine auf Neuseeland. Aus unserem Netzwerk bekamen wir per Zufall einen Reisebericht eines Weltreisenden den er uns freundlicherweise zur Verfügung stellte. OceanaGold plant für 2020 mit einer profitablenProduktion von bis zu 380,000 Unzen Gold und hat mittlerweile eine Marktkapitalisierung von rund 1,8 Mrd. CAD.

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