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Wasserstoff-Aktien gehen steil Wasserstoff-Index schon bei plus 100 Prozent: Können deutsche Firmen zu ITM Power oder NEL aufschließen?

16.06.2020, 13:52  |  69880   |   |   

Die Bundesregierung hat vergangene Woche die Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet: Für insgesamt neun Milliarden Euro soll eine Wasserstoff-Industrie aufgebaut werden. Bis 2030 sollen in Deutschland grüne Wasserstoff-Erzeugungsanlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu fünf Gigawatt entstehen. Außerdem sollen internationale Wasserstoff-Partnerschaften geschlossen werden. Was bedeutet das für Wasserstoff-Aktien wie beispielsweise ITM Power oder NEL?

Karsten von Blumenthal, Wasserstoff-Experte und Analyst vom Analysehaus First Berlin, sieht die Nationale Wasserstoffstrategie „grundsätzlich sehr positiv für alle Player im Wasserstoffmarkt“. Die staatliche Förderung werde die Nachfrage nach Elektrolyseuren stark erhöhen. Gleichzeitig werde die Bundesregierung aber mit ihrer „Förderung starke deutsche Player am Weltmarkt etablieren“ wollen. „Damit müssen Unternehmen wie ITM Power und NEL in Zukunft gegen starke Wettbewerber wie Siemens oder ThyssenKrupp konkurrieren“, so der Analyst exklusiv gegenüber wallstreet:online.

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In der Wasserstoffstrategie der Bundesregierung sind insgesamt sieben Milliarden Euro für die Etablierung einer nationalen Wasserstoffindustrie vorgesehen. Weitere zwei Milliarden Euro sind für den Aufbau internationaler Wasserstoff-Partnerschaften eingeplant. So könnten beispielsweise afrikanische Wüstengebiete zur Solarstromerzeugung genutzt werden. Der Solarstrom könnte dann zur grünen Wasserstoffproduktion verwendet werden. Der so erzeugte grüne Wasserstoff könnte anschließend nach Deutschland exportiert werden.

Gerd Müller, Bundesentwicklungsminister und Autor*, hatte vergangene Woche mit Marokko eine erste solche Wasserstoff-Partnerschaft beschlossen: „Wir entwickeln jetzt gemeinsam mit Marokko die erste industrielle Anlage für grünen Wasserstoff in Afrika“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Bundesregierung.

Vielen Wissenschaftler und Klimaschützer sehen grünen Wasserstoff als einen wichtigen Baustein bei der Energiewende und der Dekarbonisierung der Industrie. Prof. Maximilian Fichtner, der zwölf Jahre in der Entwicklung von Wasserstoffantrieben gearbeitet und mittlerweile elektrochemische Speicher erforscht, erklärte gegenüber wallstreet:online: „Wasserstoff kann ein entscheidender Faktor sein, um die Industrie und den Schwerlastverkehr CO2 neutral und zukunftssicher aufzustellen.“

Für die grüne Wasserstofferzeugung sei jedoch ein sehr starker Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien nötig. „Weiter muss Wasserstoff massiv subventioniert werden, da die Erzeugung und Rückverstromung in einer Brennstoffzelle um ein Mehrfaches teurer sind als er direkte elektrische Weg,“ so Fichtner gegenüber wallstreet:online.

An der Börse war es zuletzt zu einem Boom bei Wasserstoff-Aktien gekommen. Der „E-Mobilität Wasserstoff Index“ gewann beispielsweise im laufenden Jahr mehr als 100 Prozent hinzu:

E-Mobilitaet Wasserstoff Index Net Total Return

Autor: Ferdinand Hammer

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