Fraport muss sparen. Softbank muss verkaufen. Ist Robinhood das neue Tipico? - Seite 2

Gastautor: Henning Lindhoff
18.06.2020, 09:33  |  1466   |   |   

Auch Volvo, Nutzfahrzeughersteller aus Schweden, baut Stellen ab: insgesamt 4.100. Das Management rechnet mit einer mittelfristig stagnierenden bis fallenden Nachfrage. Die ersten Kündigungen sollen bereits im zweiten Halbjahr 2020 ausgesprochen werden.

Nach der aktuellen Studie „Global Automotive Outlook 2020“ von AlixPartners sollen die weltweiten Autoverkäufe in diesem Jahr um 20 Mio. geringer ausfallen als in 2019. „Als wäre ein Markt von der Größe Europas über Nacht verschwunden”, so die düstere Beschreibung im Bericht. Dabei liegen die wirklich guten Zeiten schon einige Monate zurück. Der automobile Vertriebshöhepunkt war bereits 2017 mit weltweit 94 Mio. verkauften Pkw erreicht worden. Aus der aktuellen Krise werde vor allem Tesla als Gewinner emporklimmen. Den stärksten Einbruch prognostizierten die Analysten auf dem europäischen Markt – ein sattes Minus von 32 Prozent.

Der japanische Mischkonzern Softbank steht weiter unter hohem Druck seiner Investoren. Um die Verluste des vergangenen Geschäftsjahres zu kompensieren und die Schuldenlast zu senken, sollen nun milliardenschwere Anteile an T-Mobile USA feilgeboten werden. Zum aktuellen Kurs ist das Aktienpaket derzeit mehr als 30 Mrd. USD wert. Auch andere Beteiligungen stehen auf der Verkaufsliste.

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CHIPHERSTELLER PRESCHEN VOR

Qualcomm hat mit dem Snapdragon 690 einen neuen Prozessor mit 5G-Modem für Mittelklasse-Smartphones in der Preisklasse von 400 bis 600 EUR vorgestellt. Erste Endgeräte erwartet das Unternehmen für die zweite Hälfte 2020, unter anderem von Nokia, Motorola und LG. Gefertigt wird der Chip im 8-nm-Verfahren von Samsung. Die neue Lösung erreicht im Snapdragon 690 maximale Transferraten von 2,5 GBit/s im Down- und 660 MBit/s im Upstream. Qualcomms Free Cashflow wuchs in den letzten Jahren ordentlich. Die Dividende wurde regelmäßig erhöht, jedoch bei einer recht hohen Payout Ratio von aktuell 73,4 Prozent. Die Schuldenlast liegt mit einer Quote von 4,42 für das letzte Quartal jedoch schwer. Die 2018 sprunghafte gestiegen langfristige Verschuldung konnte bis heute nicht signifikant gedrückt werden.

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