K+S AG Vorstoß verpufft

20.06.2020, 18:44  |  1806   |   |   

Unsere letzte Kommentierung zur Aktie des Düngemittelproduzenten überschrieben wir am 09.06. noch mit einem Funken Optimismus versehen mit „K+S AG - Erste charttechnische Hoffnungsschimmer“. Nun einige Handelstage später gilt es, die Lage neu einzuordnen. Die zuletzt noch thematisierten Hoffnungsschimmer sind zwischenzeitlich verblast. Die bereits zuvor dominierende Tristesse hat das Kommando wieder übernommen. Die Aktie muss nun aufpassen, auf der Unterseite nicht noch stärker unter Druck zu geraten…

Rückblick. In unserer Kommentierung vom  09.06. hieß es unter anderem „[…] In der Folgezeit setzte sich die Seitwärtsbewegung zunächst noch fort, doch der robuste Gesamtmarkt zog die K+S Aktie schließlich doch mit nach oben und verhalf ihr so zu einem kleinen Comeback. Der Wert brach über die Oberseite aus und überwand zunächst den (ehemaligen) Widerstand von 6,0 Euro. In dieser Phase war es eminent wichtig, dass der Vorstoß weitere Relevanz erlangen konnte. Die Aktie setzte über die 6,3 Euro und ebnete sich so den Weg.  Mittlerweile hat die Ausbruchsbewegung ein respektables Ausmaß angenommen, auch wenn gleichzeitig festgestellt werden muss, dass erst eine Ausdehnung der Bewegung über die 8,0 Euro hinweg die Aktie in puncto Bodenbildung entscheidend voranbringen würde. Rücksetzer spielen sich nun im besten Fall oberhalb von 6,3 Euro ab. Sollte es unter die 6,0 Euro gehen, ist eine Neubewertung der Lage erforderlich.“


Die Aktie verpasste es, den möglicherweise entscheidenden Vorstoß über die 8,0 Euro zu lancieren.  Im Bereich von 7,4 Euro drehte der Wert nach unten ab und läuft nun erneut den Bereich von 6,0 Euro an. 

Die Zone 6,3 / 6,0 Euro hat für die Aktie eine große Relevanz, fungierte sie zunächst noch als massive Widerstandszone, die über Wochen und Monate hinweg die Aufwärtsbestrebungen der Aktie limitierte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausbruch in Richtung 7,4 Euro muss sich der Bereich 6,3 / 6,0 Euro nunmehr als Unterstützungszone beweisen. 

Die nächsten Handelstage könnten richtungsweisenden Charakter haben. Sollte die Aktie unter die 6,0 Euro abtauchen, würde sie die ehemalige Handelsspanne 6,0 / 5,0 Euro reaktivieren und damit gleichzeitig eine Ausdehnung der Bewegung in Richtung 5,0 Euro provozieren. Insofern wäre der Verbleib oberhalb von 6,0 Euro eminent wichtig. Auf der Oberseite stellen sich nunmehr mit den Marken von 7,4 Euro und 8,0 Euro zwei veritable Hürden in den Weg. 
 

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