“Verluste der Sparer sind vernachlässigbar”

Gastautor: Daniel Saurenz
28.06.2020, 18:30  |  2013   |   |   

Liebe Leser – Sparer erhalten auf Ihre Einlagen nichts mehr. Gar nichts, außer Gebühren und Kosten. Am schlimmsten bei Sparkassen und Volksbanken. Und EZB-Direktorin Schnabel hält die Verluste für verkraftbar. Wir finden – man muss damit aktiv umgehen. aktive Fonds, Vertriebsprodukte: Die jüngste Corona-Krise hat einmal mehr gezeigt – wer sich bei der Sparkasse Anlageprodukte “verkaufen” lässt, der setzt mit das wichtigste aufs Spiel: Sein Geld. Denn gut investiert ist es nicht. Andere Kapitel in der Saga der Sparkassen, vor denen Sie Ihr Geld in Sicherheit bringen sollten sind Betrugsvorwürfe am Kunden per Zinsabrechnung. Das wirft die ARD in einer Doku den Sparkassen vor. Es ist durchschaubar und gleichzeitig peinlich – der Sparkassenchef fällt über EZB-Chef Draghi her und watscht ihn ab. Titel – der rote Riese zockt ab. Genau so ist es und deshalb raten wir zu Auswegen. Sehr dringend. Denn die Krise hat einmal mehr gezeigt – wenn es brennt, dann ist kein Sparkassen- oder Volksbankberater für Sie da. Die ducken sich weg und erklären Ihnen auch nicht, wieso warum und was mit Ihrem Geld passiert. Stichwort aktive Fonds, Stichwort Deka-Zertis, Stichwort Gebühren. Wir helfen Ihnen täglich, der Sparkassenfalle zu entkommen. Unser Börsenbrief ist nicht kostenfrei, natürlich ist er das nicht. Wir arbeiten im Team jeden Tag, damit Sie per Video, Text, Mail, Depots und vor allem Hintergründen und Research die Börsen und damit IHR Geld verstehen. Lassen Sie sich das Weggucken der Vertriebler nicht bieten und probieren Sie unser Rezept für eine Zielrendite von 5 bis 10 Prozent aus.  Und selbst wenn Sie nicht zu uns kommen, obwohl unsere Abonnenten durch die Bank hoch zufrieden sind – bitte tun Sie etwas mit Ihrem Geld und entfernen Sie es vom roten Riesen. Nehmen Sie Ihr Geld in die Hand, denn für den Autokauf, das Handy oder den Urlaub investieren Sie auch Ihre Zeit und Ihr Geld. Wäre doch sonst schade drum.

Doch es könnte noch mehr passieren.Deutschland ist ein Trauerspiel für Aktionäre. Der politische Support für eine Aktienkultur – gleich null! Statt dessen fallen Ministern wie Olaf Scholz keine Ideen ein außer einer komplizierten Reduktion des Soli. Gedanken nach vorne – gleich null. Bei Schäuble war es nicht besser. Sein Fetisch – die schwarze Null. Wie wäre es mal mit einem Deutschlandfonds? Wenn der Staat sich zu null und negativ verschulden kann? (Übrigens – sehr lesenswert hier ein ironischer Kommentar von finanz-szene zum Brief der Sparkassen an Draghi).

Seite 1 von 2
Diesen Artikel teilen

0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel