Wirecard – geht es doch weiter?

Gastautor: Daniel Saurenz
29.06.2020, 06:00  |  1837   |   |   

Neue Woche und neue Fragen bei Wirecard. Zunächst jene, ob das Geschäft weiterläuft. Dazu sagt WDI, dass man trotz des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens  die Geschäftstätigkeit fortsetzen will. Der Vorstand sei der Meinung, dass eine Fortführung im besten Interesse der Gläubiger sei, teilte der Bezahldienstleister mit. Dazu die Frage – steigt der Wirecard-Rivale Adyen etwa in den EuroStoxx auf? Möglich ist dies. Doch wer profitiert noch von der Wirecard-Pleite und was können Geschädigte jetzt tun (mehr dazu weiter unten)? Es gibt vier sehr große Profiteure, die wir Euch heute im Börsendienst vorstellen und bei zweien raten wir, sich Aktien unbedingt ins Depot zu legen. Denn der Markt ist hoch attraktiv und wer beispielsweise Aldi bekommt, kann sich freuen. Adyen wiederum wurden Übernahmephantasien nachgesagt, doch die Niederländer könnten es einfacher machen. Übernahme ja, aber Übernahme der WDI-Kunden. Aufgeteilt mit unseren drei anderen Favoriten, sprich WDI-Konkurrenten. Viel ist gesprochen worden auch über private Anleger, die angeblich so naiv waren bei Wirecard. Aber ist dies wirklich so?

Haben nicht viele auch einfach in ein Unternehmen investiert an das man glauben konnte? Titelte nicht das Handelsblatt vor nicht langer Zeit “die deutsche Amazon”? Und war es nicht EY, das ein Gütesiegel verlieh für Wirecard. Wir haben im gestrigen Trainingstag Basic - (das Feedback unserer Teilnehmer von heute sehen Sie unten am Ende dieses Beitrags)- fünf Stunden lang unsere Zuschauer geschult darin, Ihr Vermögen für die Zeit nach Wirecard festzuzurren. Vermögensaufbau, Fehlervermeidung, Strategien, Börsenpsychologie, Orderformen, Wahl der richtigen Brokers, Wahl bester ETFs und Aktien, Trading und unsere Erfahrung aus gesammelt 100 Jahren Börse waren die Themen. Sie können gerne den Trainingstag auch als Modul bei uns anfordern für 199 Euro unter info@feingold-research.com, aufgezeichnet und mit allen Infos für Sie und der Nachbereitung. Aber zurück zu Wirecard. Warum war EY eigentlich so blauäugig bei Wirecard? Oder war EY einfach unfähig oder unwillig? Gibt es da ein System?

Nun, dann schauen Sie bitte man in die hier verlinkte Reportage rein zum Thema “Die unheimliche Macht der Berater”. Man könnte fast vermuten, dass das Wegschauen bei EY System hat, die Parallelen zu Lehman Brothers sind erstaunlich. Private Anleger sollten sich auf die Gütesiegel solcher WP-Firmen nicht verlassen. Prüfung und Beratung gehören getrennt, dies ist aber ganz anders.

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