COVID-19-Krise: Ein Blick auf Unternehmensanleihen der Schwellenländer

Gastautor: Simon Weiler
29.06.2020, 10:18  |  110   |   |   

Wie unterscheidet sich diese Krise von ihren Vorgängern? 

In den letzten Jahrzehnten wurden die Schwellenländer mehrfach von Krisen heimge-sucht. Deren Auswirkungen beschränkten sich in der Regel allerdings auf einzelne Länder oder Sektoren, während sich dieses Mal nur sehr wenige Segmente des Universums dem Einfluss der COVID-19-Pandemie entziehen konnten. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Standard und die Kapazität der örtlichen Gesundheitseinrichtun-gen hinter den Industrieländern zurückbleibt. Daher hat diese Krise mehr mit der umfassenden globalen Finanzkrise von 2008 gemeinsam als beispielsweise mit der Asienkrise von 1998 oder der Tequila-Krise, die Mexiko 1994/95 durchmachte. Die grössten Unterschiede betreffen jedoch den rapiden anfänglichen Markteinbruch, die schnelle und umfassende fiskalpolitische Reaktion seitens der Regierungen und die koordinierte Art und Weise, in der die Zentralbanken durch aggressive und rasche geldpolitische Massnahmen Liquidität zur Verfügung stellten. Zudem sollte man nicht vergessen, dass etliche Länder Lateinamerikas in den letzten Jahren weitreichende Reformprogramme eingeleitet haben. Die meisten dieser Länder werden diesen Reformkurs fortsetzen müssen, um langfristig zukunftsfähig zu bleiben, zumal die Regierungen in der aktuellen Coronavirus-Krise auf Fiskalausgaben setzen, um den wirtschaftlichen Abschwung abzufedern. 

Wie hat sich dies auf die Kreditspreads ausgewirkt? 

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