Union Investment: Steigende Corona-Fallzahlen sorgen für Nervosität

Gastautor: Simon Weiler
30.06.2020, 10:49  |  115   |   |   

Virologen warnen seit Langem ausdrücklich vor einer zweiten möglichen Infektionswelle. Vor allem im Herbst sei mit einem erneuten Infektionsanstieg zu rechnen, heißt es. Nun hat in diesen Tagen zwar gerade erst der Sommer begonnen, doch eine Vielzahl an Negativnachrichten lassen befürchten, dass schon jetzt neuerliche – zumindest lokale – Einschränkungen des öffentlichen Lebens drohen. Entsprechend verunsichert reagierten zuletzt die Kapitalmärkte. Anleger zeigten sich weniger risikobereit und nahmen sowohl an den Aktien- als auch den Rentenmärkten Gewinne mit. Auch der Ölpreis geriet unter Druck. Im Gegenzug verzeichneten „sichere Häfen“ wie Bundesanleihen und US-Treasuries Kursgewinne.

Auslöser waren gleich eine Vielzahl an virusbezogenen Negativnachrichten. Besonders besorgniserregend sehen die Zahlen in den USA aus. Dort liegt die Zahl der Neuinfektionen mittlerweile sogar über den Höchstständen von März/April. Das Virus erreichte das Land später als Asien und Europa. Eine schlechte Gesundheitsversorgung und eine nur zögerliche Eindämmung ließen die Fallzahlen zügig steigen. „America first“ hieß es daher auch schnell in der Rangfolge der weltweit am stärksten betroffenen Länder. Die negativen wirtschaftlichen Folgen des anschließenden Lockdowns sind hoch und führten in der Bevölkerung zu großem Unmut. US-Präsident Trump schlug sich auf die Seite der Demonstranten und forderte – nicht ganz uneigennützig – eine schnelle Lockerung der zuvor getroffenen Beschränkungen. Für seine mögliche Wiederwahl wäre eine hohe Arbeitslosenrate wohl eine zu schwere Hypothek und so kam es trotz noch recht hoher Infektionszahlen vergleichsweise früh zu einer Aufhebung der Beschränkungen.

Zahl der Neuinfektionen in den USA nimmt deutlich zu 

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