Wirecard Kursschwankungen nach Wirecard-Skandal: Jetzt Schadensersatzanspruch geltend machen!

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Gastautor: Markus Mingers
30.06.2020, 16:33  |  794   |   

Nach Bekanntwerden der Bilanzfälschungen Wirecards ist die Aktie ins Bodenlose gestürzt. Viele Verbraucher haben dadurch viel Geld verloren. Mittlerweile unterliegt der Kurs massiven Schwankungen.

Bilanzverfälschung sorgt für großen Schaden

 

 

Der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard ist bereits in den vergangenen Jahren durch undurchsichtige und unzureichende Bilanzen auffällig geworden. Ob fingierte Umsätze, überhöhte Kaufpreise von Gesellschaften, falsch ausgewiesene Kredite oder auch Kreislaufbuchungen, die Vorwürfe erstrecken sich über zahlreiche mögliche Vergehen. Meist soll es sich hier um Geschäfte über Gesellschaften im asiatischen Raum handeln.

 

Um gegen diese Vorwürfe vorzugehen, sollte ein unabhängiges Gutachten des Prüfers KPMG erstellt werden. Den Prüfern war es jedoch nicht möglich, diese zu entkräften, da sich Wirecard äußerst unkooperativ verhielt. Daraufhin schaute die seit 2012 prüfenden Ernst & Young etwas genauer hin und entdeckten 1,9 Milliarden Euro, die fehlten. Diese Summe entsprach einem Viertel der Bilanzsumme und sollte auf einem Treuhandkonto liegen. Die entsprechenden Bescheinigungen waren allerdings gefälscht. Dass die Gelder in der Bilanz des Jahres 2018 noch keine Rolle gespielt haben, darf lautstark angezweifelt werden. Ernst & Young testierte diese jedoch noch.

 

 

Kursschwankungen bei Wirecard-Aktie

 

 

Aufgrund dieser Vergehen kam es zu einem massiven Absturz des Aktienkurses. Zeitweise ist der Kurs um satte 90 Prozent eingebrochen. Nun verzeichnet dieser starke Schwankungen, steht allerdings weiterhin bei nur einem Bruchteil des ursprünglichen Standes.

 

Unserer Meinung nach wurden die Anleger hier durch einen Kapitalanlagebetrug geschädigt, weshalb ein Schadensersatzanspruch besteht.

 

 

Schadensersatzansprüche der Verbraucher

 

 

Vor dem Hintergrund des bislang bekannten Sachverhaltes muss von einer Falschberatung ausgegangen werden.

 

Dann existieren Schadensersatzansprüche der geschädigten Verbraucher gegen den Vorstand, die in der Regel über einer D & O Versicherung verfügen, aber auch gegen die Vermittler und die damals tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY.

Außerdem prüfen wir gerade, ob die Schadensersatzklage auch gegen die Aufsichtsbehörde der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ausweiten können.

 

Betroffene Verbraucher bezüglich folgender Aktien sollten umgehend handeln:

 

  • Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060)

 

  • Von Wirecard herausgegebene Anleihen (WKN: A2YNQ5 / ISIN: DE000A2YNQ58)

 

  • Diverse Derivate, die auf der Wirecard-Aktie basieren, z.B. Zertifikate, Optionsscheine, Termingeschäfte oder andere Hebelprodukte

 

Diese Schadensersatzansprüche sind möglich:

 

  • Transaktionsschaden: Dabei erhalten Sie den Einkaufspreis wieder zurück gegen Rückgabe des Wertpapiers. Allerdings liegt die Beweislast beim Käufer, der beweisen muss, dass er nicht gekauft hätte, wenn er die jetzigen Informationen gehabt hätte.

 

  • Kursdifferenzschaden: Die Summe beläuft sich auf die Differenz zwischen Einkaufspreis und jetzigen Verkaufspreis. Hier liegt die Beweislast bei Wirecard.

 

 

Lassen Sie nun zunächst von uns Ihren Schadensersatzanspruch kostenfrei prüfen und treten Sie anschließend unserem Musterverfahren bei. Besuchen Sie dazu unsere Website: https://mingers.law/ads/wirecard/

 

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Disclaimer

Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaft sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 13 Jahren ist er als Anwalt tätig und Inhaber von Mingers & Kreuzer Rechtsanwälte. Von mehreren Kanzleistandorten u.a. Köln, München oder Jülich aus erstreitet er mit seinem Team Gelder aus Themen und Urteilen, die dem Verbraucher bis dahin unbekannt sind. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal und LKW Kartell. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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