Amazon Aktie – 8000 Prozent Kursgewinn! Jetzt noch ein Kauf?

Gastautor: Aktienfinder.Net
01.07.2020, 12:05  |  1195   |   |   
Die Amazon Aktie war rückblickend eines der besten Investments der letzten Jahrzehnte. Und selbst gegen das Coronavirus scheint die Aktie immun. Während der breite Markt sich noch vom Corona-Crash erholt, liegt der Aktienkurs bereits 25 Prozent über dem Vor-Krisen-Niveau. Wer sich die Aktie im Jahr 2000 ins Depot gelegt hat, freut sich heute über unfassbare Kursgewinne von 2600 Prozent. Wer 5 Jahre später eingestiegen ist, hat Dank der geplatzten DotCom-Blase sogar Kursgewinne von 8000 Prozent erzielt. Im Vergleich dazu war der 353-prozentige Wertzuwachs der Apple Aktie im selben Zeitraum ein laues Lüftchen.
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Da stört es die glücklichen Aktionäre wohl kaum, dass Amazon keine Dividende ausschüttet. Das Faszinierende an der Amazon Aktie ist, dass sie nach den Maßstäben des Value-Investing nie kaufenswert war, denn seit jeher schleppt die Aktie ein dreistelliges Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit sich herum. Auch das derzeitige KGV von knapp 144 schreit förmlich nach einer krassen Überbewertung. Schließlich müsstest du bei gleichbleibenden Gewinnen 144 Jahre warten, bis Amazons Gewinne deine Investitionssumme beim Aktienkauf  wieder eingespielt haben.

Amazon Aktie
Logo
Land USA
Branche Online-Handel
Isin US0231351067
Marktkapitalisierung 1209,6 Milliarden €
Dividendenrendite
Stabilität Dividende
Stabilität Cash-Flow 0,85 von max. 1.0

Ist der Markt also mal wieder völlig verrückt geworden oder steckt mehr hinter den exorbitanten Kursgewinnen? Und was hat es mit den ständigen Rufen nach einer Entflechtung von Amazon auf sich? In dieser Analyse durchleuchten wir das Unternehmen gründlich für dich und zeigen dir, ob die Amazon Aktie ein erfolgversprechender Kauf ist oder du besser die Finger von der Aktie lassen solltest.

Amazons Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Amazon ist wahrlich beeindruckend, denn der Gründer und aktuelle CEO Jeff Bezos hat aus dem einstigen Buchversand ein globales Imperium aufgebaut. Dabei ist das oberste Motto, das kundenorientierteste Unternehmen der Welt zu sein („We seek to be Earth’s most customer-centric company.“). Seine Tätigkeiten untergliedert Amazon lediglich in die drei Segmente: „North America“, „International“ und „AWS.

Die Brot-und-Butter Segmente „North America“ und „International“

Die Segmente „North America“ und „International“ beinhalten alle Umsätze, die Amazon als Verkaufsplattform erzielt. Hierunter fallen die Umsätze aus den Einzelhandelsverkäufen auf der Online-Verkaufsplattform der Amazon-Internetseite. Dabei ist Amazon entweder direkt als Verkäufer tätig oder verdient an Provisionen, die andere Händler bezahlen, die ihre eigenen Waren über die Plattform „Amazon Marketplace“ verkaufen.

Außerhalb des Internets betreibt Amazon auch physische Läden. Um hier einen ersten Fuß in den Markt zu bekommen, hat Amazon 2017 das Unternehmen Whole Foods Market für $ 13,4 Milliarden übernommen, welches in seinen Filialen hauptsächlich Lebensmittel aus nachhaltigem Anbau anbietet. Ebenso betreibt Amazon eigene physische Läden unter dem Namen „Amazon go“ und „Amazon go grocery„. Das Besondere an diesen Läden ist, dass es keine Kassenbezahlsysteme gibt. Sensoren und Kameras registrieren, welche Waren Kunden kaufen und berechnen den Preis dieser Produkte automatisch, sobald Kunden die Läden verlassen. Das heißt, dass nur Verbraucher in den Stores einkaufen können, die einen Amazon Account besitzen und die Amazon Go App beim Betreten der Stores aktivieren.

Das AWS Segment (die Amazon Cloud)

Amazon bündelt sein Cloud Geschäft im AWS-Segment (AWS=Amazon Web Services). Falls du vom schnell wachsenden Markt für Cloud-Computing investieren willst, ist Amazon eine gute Wahl.

Du kannst dir den Cloud-Computing Markt mehrgliedrig vorstellen. Auf unterschiedlichen Ebenen bieten Dienstleister wie Amazon einen unterschiedlichen Umfang an Hardware- und Softwareprodukten an. Amazon ist besonders auf den zwei Ebenen IaaS und PaaS tätig. Im Bereich IaaS (=“Infrastructure as a Service„)  stellt das Unternehmen Kunden die physische Infrastruktur, also die Hardware (insbesondere Netzwerkkapazitäten, Speicherplatz etc.), zur Verfügung, auf die Kunden ihre eigene Softwareanwendungen laufen lassen. Daneben bietet Amazon im PaaS-Bereich (=“Platform as a Service„) eine komplette Plattform für Entwickler oder Programmierer an, auf der sie sowohl auf die Hardware als auch auf eine von Amazon bereitgestellte Software- und Programmierungsumgebung zurückgreifen können, um eigene Cloud-Produkte für den Endmarkt zu entwickeln.

Im vierten Quartal 2019 lag Amazons Markanteil im Markt für IaaS- und PaaS-Services bei starken 33 Prozent. Das Unternehmen ist damit klarer Marktführer mit einem komfortablen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Microsoft mit einem Marktanteil von 18 Prozent.

Marktanteile im Bereich Cloud-Computing (Quelle: Statista)

Marktanteile im Bereich Cloud-Computing (Quelle: Statista)

Der Marktwert im Bereich IaaS und PaaS soll sich innerhalb von vier Jahren bis zum Jahr 2022 verdoppeln. Und Amazon belegt die Pole Position, um vom künftigen Wachstum zu profitieren.

Entwicklung des Marktvolumens im IaaS und PaaS Segment

Entwicklung des Marktvolumens im IaaS und PaaS Segment

Warum ist Amazon so erfolgreich?

Amazon verdankt seinem Erfolg im Wesentlichen den beiden Segmenten „North America“ und „International“, denn das Unternehmen konnte sich mit seiner Verkaufsplattform aufgrund der Kundenfokussierung schnell eine starke Marktstellung und einen hohen Beliebtheitswert bei seinen Kunden aufbauen.

Den Aufbau dieser Markstellung hat Amazon vor allem sogenannten „indirekten positiven Netzwerkeffekten“ zu verdanken. Solche Effekte sind bei Plattformen besonders ausgeprägt und können zu starken Marktanteilsadditionen bis hin zu einer völligen Monopolisierung führen. Für Aktionäre sind solche Monopole ein Segen, denn sie bauen einen Burggraben um das Unternehmen und machen es Konkurrenten schwer, in den Markt einzudringen. Bei Amazon sind diese Effekte sehr anschaulich erklärbar: Je größer der Erfolg der von Amazon betriebenen Verkaufsplattform ist, desto häufiger wird diese von gewerblichen und privaten Drittverkäufern genutzt. Das steigert die Produktvielfalt auf der Plattform und zieht noch mehr Kunden an, was wiederum den Nutzwert der Plattform für weitere Verkäufer steigert und noch mehr Kunden anzieht, usw.

Amazon profitiert massiv von indirekten Netzwerkeffekten auf seiner Verkaufsplattform

Amazon profitiert massiv von indirekten Netzwerkeffekten auf seiner Verkaufsplattform (Quelle: NfX)

Anders als viele andere Unternehmen hat sich Jeff Bezos auf diesem Erfolg nie ausgeruht. Vielmehr nutzte er diese komfortable Stellung, um neues Wachstum zu ermöglichen. Dazu ist Amazon durch sogenanntes vertikales Wachstum in immer neuere Märkte vorgedrungen. Mittlerweile umfasst das Geschäft mehrere Ebenen, auf denen Amazon verschiedene Dienstleistungen und Produkte anbietet.

Amazons sogenannte "vertikale Integration"

Amazons sogenannte „vertikale Integration“ der einzelnen Produkte und Dienstleistungen ist einer der Garanten für den Erfolg des Unternehmens, (Quelle: chiefmartec.com)

Diese Ebenen sind immer noch größtenteils mittelbar miteinander verbunden, so dass Amazon ebenfalls von den Selbstverstärkungseffekten profitieren kann. Das Prime-Abonnement erlaubt beispielsweise nicht nur kostenlose Lieferungen bei Bestellungen auf der Amazon-Verkaufsplattform, sondern Zugriff auf die Film- und Musikdatenbanken des Unternehmens, die Amazon teilweise selber produziert. Das eingekaufte Filmbewertungsportal IMDb bietet neben den Amazon Kundenrezensionen aussagekräftige Bewertungen und lockt neue Kunden, indem die im Amazon Prime Abo enthaltenen Produktionen gesondert beworben werden.

Amazon und IMDb Integration

Amazon setzt auf IMDb den eigenen Streaming-Dienst prominent ins Zentrum (Quelle: IMDb)

Mit Alexa und den dazugehörigen Smart-Speaker hat Amazon es darüber hinaus geschafft, dass Verbraucher ihr Zuhause mit dem Ökosystem von Amazon verbinden können und so noch leichter auf Amazons Produkten und Dienstleistungen zugreifen können.

Amazon als Wachstumsmaschine

Mit Hilfe dieses Geschäftsmodells entwickelte sich Amazon zu einer wahren Wachstumsmaschine, die ihren Umsatz seit dem Jahr des Börsenganges von $147 Millionen auf aktuell fast $300 Milliarden gesteigert hat. Und das Ende der Fahnensteige scheint längst nicht   erreicht. Schon im nächsten Jahr soll das Unternehmen die Marke von $300 Milliarden knacken.

Umsatz von Amazon im Aktienfinder

Umsatz von Amazon im Aktienfinder

Auch die Entwicklung des Cash-Flows kennt langfristig nur eine Richtung. Mittlerweile erwirtschaftet das Unternehmen einen Free Cash Flow von knapp $40 pro Aktie, der zukünftig ebenfalls noch einmal kräftig steigen soll.

Cash Flow Entwicklung der Amazon Aktie im Aktienfinder

Cash Flow Entwicklung der Amazon Aktie im Aktienfinder

Der Gewinn entwickelte sich zuletzt ebenfalls positiv, wenngleich das Coronavirus vorübergehend zu einem kleinen Gewinndämpfer führen wird, da Amazon aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Onlinekäufen massiv in eigene Lagerkapazitäten und die Sicherheit der Angestellten investieren musste. Langfristig dürfte das Gewinnwachstum jedoch anhalten. Im nächsten Jahr soll das Unternehmen bereits einen Gewinn von $37 pro Aktie erwirtschaften.

Gewinnentwicklung der Amazon Aktie im Aktienfinder

Gewinnentwicklung der Amazon Aktie im Aktienfinder

So profitabel ist Amazon

Mit dem Gewinn haben sich ebenso die Margen von Amazon verbessert. Das heißt, dass das Unternehmen zunehmend profitabler wird. Verantwortlich für diese Entwicklung ist Amazons extrem margenstarkes Cloud Geschäft. Mittlerweile hat sich die Brutto Marge in den letzten 10 Jahren nahezu auf fast 41 Prozent verdoppelt. Aber auch die Operative Marge und die Netto Marge sollen sich in den nächsten Jahren weiter verbessern.

Margen der Amazon Aktie im Aktienfinder

Margen der Amazon Aktie im Aktienfinder

Wird Amazon zerschlagen?

Ein Thema, welches immer wieder durch die Medien geistert, sind die kartellrechtlichen Streitigkeiten, denen sich Amazon ausgesetzt sieht. Dem Unternehmen wird mehrfach vorgeworfen, die eigene Marktstellung zu missbrauchen, um Konkurrenten zu schädigen oder die eigene Stellung zu begünstigen. Amazons Marktmacht steht nicht nur im Fokus der amerikanischen Behörden FTC (Federal Trade Commission) und DOJ (Department of Justice), sondern wird auch von der Europäischen Kommission und nationalstaatlichen Wettbewerbsbehörden wie dem deutschen Bundeskartellamt kritisch beäugt.

Amazon One Flugzeug

Auch Amazon hat eine „Airforce One“ (Quelle: https://press.aboutamazon.com)

Solche Entwicklungen solltest du bei der Bewertung einer Aktie nicht außer Acht lassen, denn sie können weitreichende Auswirkungen auf das operative Geschäft haben. So drohen nicht nur Verbote bestimmter Tätigkeiten, sondern auch Bußgelder in Höhe von 10 Prozent des weltweiten Umsatzes pro Verstoß. So musste die Google Mutter Alphabet insgesamt bereits €10 Milliarden an die Europäische Kommission wegen Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht überweisen. Wenn keine weiteren Mittel helfen, können Wettbewerbsbehörden sogar zum Mittel der Entflechtung greifen und Unternehmen aufspalten.

Allerdings ist die Aufspaltung eines Unternehmens das letzte Mittel, zu dem Behörden bisher in nur in ganz wenigen und seltenen Fällen griffen (zum Beispiel AT&T im Jahr 1982 und zuvor Standard Oil). Und selbst in einem solchen Extremfall könnte eine Aufspaltung sogar Vorteile haben, wie du beispielsweise bei der Entwicklung des Zahlungsdienstleisters PayPal nach dessen Abspaltung von eBay sehen kannst.

Soweit es um das AWS Segment geht, meine ich, dass dieses hochprofitable und stark wachsende Segment auch eigenständig ein hervorragendes Unternehmen wäre. Bei den restlichen Segmenten bin ich allerdings skeptischer, denn hier wird viel Mehrwert aus der Summe der Teile generiert. Wie du oben gesehen hast, ist es gerade die Verknüpfung der einzelnen Dienstleistungen und Angebote, die den hohen Nutzen für Amazons Kunden und den Burggraben des Unternehmens ausmachen. Die Netzwerkeffekte würden ausbleiben oder sich sogar gegen die dann selbständigen Segmente wenden, weil diese aufgrund gesunkener Marktpräsenz weniger Anziehungskraft auf Käufer und Verkäufer ausüben. Weniger Käufer würden zu weniger Verkäufern führen und umgekehrt.

Stand heute sind das aber Horrorszenarien, die ich für unwahrscheinlich halte. Wettbewerbsbehörden können allerdings immer wieder Nadelstiche setzen. So hat das deutsche Bundeskartellamt ganz aus eigener Kraft durchgesetzt, dass Amazon weltweit die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegenüber den gewerblichen Händlern auf Amazon-Marketplace ändert. So haftet Amazon jetzt beispielsweise für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit gegenüber den gewerblichen Händlern bei Vertragsverletzungen. Ebenso verzichtet das Unternehmen auf ein unbeschränktes Recht zur sofortigen Kündigung und der sofortigen Sperrung von Konten der Händler ohne Angabe von Gründen. Als Aktionär solltest du daher definitiv die fundamentale Entwicklung dieses Themas im Auge behalten. Panik ist jedoch unangebracht.

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Die Kunst, den fairen Wert der Amazon Aktie zu berechnen

Wie bereits in der Einleitung angesprochen, haben viele Aktionäre mit der Bewertung der Amazon Aktie Probleme. Dabei ist besonders das hohe KGV im dreistelligen Bereich irreführend, welches im Fall von Amazon auf eine starke Überbewertung hindeutet. Ich zeige dir hier, warum das KGV ausnahmsweise keine taugliche Größe ist, um den Wert einer Aktie zu bestimmen. Stattdessen solltest du auf eine andere Größe zurückgreifen.

Warum das hohe KGV täuscht

Jeff Bezos oberstes Ziel lautet Wachstum mit allen Mitteln. Dabei ist es für ihn zweitranging, falls die Profitabilität darunter leiden sollte. Als Amazon die kartellrechtliche Erlaubnis für die Übernahme der Whole Foods Kette bekam, begann Jeff Bezos sofort das, was er immer machte: Preise senken. Noch am ersten Tag veranlasste Jeff Bezos, dass in allen Whole Foods Märkten weitreichende Preissenkungen von bis zu 43 Prozent durchgeführt wurden.

Diese Strategie ist in der DNA des Unternehmens verankert. In seinem ersten Brief an die Aktionäre aus dem Jahr 1997 hat Jeff Bezos klar vorgegeben, dass er keinen großen Wert auf den Gewinn legt und sich im Zweifel immer für den Cash Flow entscheiden wird:

When forced to choose between optimizing the appearance of our GAAP accounting and maximizing the present value of future cash flows, we’ll take the cash flows.

Aus diesem Grund kannst du für Amazon alle auf dem Gewinn basierenden Bewertungskennzahlen mehr oder weniger vergessen. Allerdings könnte sich dieses Problem zukünftig etwas abschwächen, da der immer größer werdende Anteil der Gewinne aus dem Cloud-Geschäft ein etwas besseres Bild über die Profitabilität des Unternehmens gibt und so eine bessere Bewertung der Amazon Aktie auf Grundlage des Gewinnes ermöglicht.

Ist die Amazon Aktie fair bewertet?

Um die Amazon Aktie sinnvoll zu bewerten, empfehle ich dir aktuell aber noch, in erster Linie auf den Cash Flow zu schauen. Zum einen erhebt Jeff Bezos den Geldfluss noch immer als Maßstab seines Erfolgs, zum anderen ist der Cash Flow nur schwer manipulierbar und eignet sich deshalb sehr gut, um auf ein Unternehmen auf Überbewertung zu testen. Tatsächlich erscheint die Amazon Aktie gemessen am Cash Flow überbewertet. Die Differenz zum fairen Wert von ca. $2000 pro Aktie beträgt knapp 30 Prozent. In der Dynamischen Aktienbewertung des Aktienfinders siehst du zudem, dass die Amazon Aktie nach Phasen der Überbewertung bisher stets korrigierte, um zum fairen Wert zurückzukehren. Insofern könnte es sich lohnen, auf einen Rücksetzer zu warten.

Berechnung des fairen Wertes der Amazon Aktie im Aktienfinder

Berechnung des fairen Wertes der Amazon Aktie im Aktienfinder

Umgekehrt könnte es aber sein, dass der Kurs ohne größeren Rücksetzer in die faire Bewertung seitwärts hineinläuft. Wie schon bei Microsoft kannst du bei solchen Konstellationen den Cost-Average Effekt nutzen. Durch regelmäßiges Nachkaufen über einen Sparplan legst du dir überteuert aussehende Aktien mittelfristig zu einem Durchschnittskurs ins Depot. Mit einem solchen Vorgehen musst du dir über Fragen des Market Timings keine Gedanken mehr machen und kannst entspannt von langfristig steigenden Kursen der Amazon Aktie profitieren.

Fazit: Die Amazon Aktie hat noch viel Potential

Die Amazon Aktie ist der feuchte Renditetraum eines jeden Anlegers. Das Unternehmen hat nicht nur Gründer Jeff Bezos zu einem der reichsten Menschen der Welt gemacht, sondern auch vielen Investoren zu exorbitanten Gewinnen verholfen. Aktuell sieht es nicht danach aus, dass Amazon mittelfristig an Wachstumstempo einbüßen wird. Von fundamentalen Trends wie Onlineshopping und Cloud-Computing getragen, eilt das Unternehmen von einem Umsatzrekord zum nächsten. Jenseits sprudelnder Cash-Flows sorgt das hochprofitable Wachstum des Cloud Segments mittlerweile sogar für „echte Gewinne“, obwohl der Gewinn für Jeff Bezos weiterhin nicht im Vordergrund steht. Die oberste Priorität von Amazon bleibt weiterhin das Wachstum, weshalb du in den nächsten Jahren keine Gedanken an eine Dividende verschwenden solltest. Vielmehr wird jeder Cent in den Ausbau des vorhandenen Geschäfts und in die Erschließung neuer Märkte investiert. Gemessen am Cash Flow ist die Amazon Aktie aktuell etwas überteuert. In der Vergangenheit gab es jedenfalls günstigere Bewertungen, um Amazon Aktien zu kaufen. Der Einstieg in Raten bietet sich an.

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