DE30 bricht nach Wiederaufnahme des Handels ein

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Gastautor: XTB
01.07.2020, 12:35  |  116   |   

++ Deutscher Leitindex fällt nach Wiederaufnahme des Handels ++ DE30 testet Untergrenze der lokalen Marktgeometrie ++ Deutsche Unternehmen schließen sich dem Facebook-Werbeboykott an ++

Das europäische Börsensystem Eurex erlebte heute ein technisches Problem. Infolgedessen wurden viele Terminmärkte rund drei Stunden lang nicht gehandelt. Die Situation wirkte sich auch auf den Handel an den Kassamärkten aus. Die Probleme wurden bereits gelöst und die Märkte funktionieren wieder normal.

Die meisten der wichtigsten Aktienindizes aus Westeuropa werden tiefer gehandelt. Der Handel an der niederländischen AEX ist mehr oder weniger flach. Es gibt heute nur wenige wichtige Veröffentlichungen, die es wert sind, verfolgt zu werden, und jede von ihnen kann Auswirkungen auf die Aktien haben:

  • 14:15 Uhr | USA | ADP-Beschäftigungsbericht für Juni
  • 16:00 Uhr | USA | ISM-Index zum verarbeitenden Gewerbe für Juni
  • 20:00 Uhr | FOMC-Sitzungsprotokoll

Quelle: xStation 5

Der DE30 machte während der asiatischen Sitzung einen Rückzieher. Die Abwärtsbewegung wurde an der 200-Stunden-Linie (violette Linie) gestoppt und der Kurs begann sich zu erholen. Technische Probleme führten jedoch dazu, dass der Markt rund drei Stunden lang geschlossen blieb. Der Index nahm den Handel um 11:30 Uhr mit einer bärischen Kurslücke von 50 Punkten wieder auf, bevor er einen Sturzflug hinnehmen musste. Der DE30 wird derzeit nahe der Untergrenze der lokalen Marktgeometrie gehandelt (gelbes Rechteck, 12.250-Punkte-Bereich). Die Verteidigung dieses Bereichs und die spätere Rückkehr über die kurzfristige Zone bei 12.300 Punkten könnte als bullisch angesehen werden, aber die Marktstimmung dürfte von den US-Daten am Nachmittag abhängen. Sollte sich die Abwärtsbewegung fortsetzen, könnte der Unterstützungsbereich bei 12.200 Punkten gefährdet sein.

DE30-Mitglieder um 11:47 Uhr. Quelle: Bloomberg

Volkswagen (VOW3.DE), Adidas (ADS.DE) und Puma (PUM.DE) gaben gestern bekannt, dass sie ihre Werbeausgaben auf Facebook aussetzen. Facebook hat in letzter Zeit den Abgang vieler Werbekunden erlebt. Das Social-Media-Unternehmen wurde dafür kritisiert, dass es versäumt hat, Hassreden auf seiner Plattform zu stoppen.

Airbus (AIR.DE) kündigte gestern einen umfassenden Umstrukturierungsplan an. Der europäische Flugzeugbauer plant, im Laufe des nächsten Jahres bis zu 15.000 Arbeitsplätze abzubauen. Das Unternehmen sagte, es rechne nicht damit, dass der Flugverkehr vor 2023 oder gar 2025 wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehren werde. Die Kürzungen belaufen sich auf rund 10% der weltweiten Airbus-Belegschaft und sind die größten, die das Unternehmen jemals verzeichnet hat.

Der Verwalter von Wirecard (WDI.DE) sagte, er habe starkes Interesse an den Vermögenswerten des Unternehmens erhalten und werde Banken in Kürze beauftragen, Teile des Unternehmens zu verkaufen. Ziel des Verwalters sei es, den Geschäftsbetrieb der Wirecard-Niederlassungen zu stabilisieren und sie zu verkaufen, um die Forderungen der Gläubiger zu befriedigen.
 

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