Wirecard Wirecard-Aktie fällt und Konzern droht Zerschlagung – Jetzt Ansprüche geltend machen!

Anzeige
Gastautor: Markus Mingers
02.07.2020, 07:25  |  1417   |   

Im Wirecard-Skandal ist derzeit einiges los. Nachdem Ermittler eine Razzia in Büro- und Privaträumen durchgeführt hat ist die Aktie weiter gesunken. Darüber hinaus droht eine Zerschlagung des gesamten Wirecard-Konzerns!

Was ist passiert?

 

 

Ob fingierte Umsätze, dubiose Geschäfte in Asien oder gefälschte Bilanzen, die Vorwürfe gegenüber Wirecard wiegen schon seit Jahren schwer. Nachdem hier die Wirtschaftsprüfer Ernst & Young schließlich genauer hingeschaut haben, wurde tatsächlich festgestellt, dass die Bilanz des Jahres 2019 nicht korrekt ist. Es fehlten 1,9 Milliarden Euro auf einem Treuhandkonto. Ob diese Summe auch schon in Vorjahren eine Rolle gespielt hat, dürfte insofern interessant sein, da die Prüfer diese Bilanzen noch testierten. Nach dem Bekanntwerden des Skandals überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst wurde Ex-Vorstand Markus Braun verhaftet, Ex-COO Jan Marsalek floh vermutlich nach Asien. Anschließend stürzte auch die Aktie um über 90 Prozent ab und Ermittler durchsuchten private Häuser sowie Büroraume. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Betrug von Seiten des Konzerns bzw. des Vorstandes aus.

 

 

Wie verhält sich die Aktie?

 

 

Nachdem der Vorwurf der Bilanzverfälschung bestätigt wurde, brach der Kurs massiv ein. Die Wertpapiere der Verbraucher besaßen nur noch einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes. Nun gab es einen weiteren deutlichen Fall aufgrund der neusten Ereignisse und den Durchsuchungen in Privat- und Büroimmobilien. Der Schaden für Anleger ist wegen des Betrugs immens.

 

Darüber hinaus kommt es wohl zu einer Zerschlagung des Wirecard-Konzerns. Wie der zuständige Insolvenzverwalter nun bekannt gab, wurden zahlreiche Interessenten vorstellig, die einen Erwerb einzelner Geschäftsbereiche anstreben.

 

 

Welche Ansprüche haben Geschädigte?

 

 

Vor dem Hintergrund des bislang bekannten Sachverhaltes muss von einer Falschberatung ausgegangen werden.

 

Dann existieren Schadensersatzansprüche der geschädigten Verbraucher gegen den Vorstand, die in der Regel über einer D & O Versicherung verfügen, aber auch gegen die Vermittler und die damals tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY.

Außerdem prüfen wir gerade, ob die Schadensersatzklage auch gegen die Aufsichtsbehörde der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ausweiten können.

 

Betroffene Verbraucher bezüglich folgender Aktien sollten umgehend handeln:

 

  • Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060)

 

  • Von Wirecard herausgegebene Anleihen (WKN: A2YNQ5 / ISIN: DE000A2YNQ58)

 

  • Diverse Derivate, die auf der Wirecard-Aktie basieren, z.B. Zertifikate, Optionsscheine, Termingeschäfte oder andere Hebelprodukte

 

Diese Schadensersatzansprüche sind möglich:

 

  • Transaktionsschaden: Dabei erhalten Sie den Einkaufspreis wieder zurück gegen Rückgabe des Wertpapiers. Allerdings liegt die Beweislast beim Käufer, der beweisen muss, dass er nicht gekauft hätte, wenn er die jetzigen Informationen gehabt hätte.

 

  • Kursdifferenzschaden: Die Summe beläuft sich auf die Differenz zwischen Einkaufspreis und jetzigen Verkaufspreis. Hier liegt die Beweislast bei Wirecard.

 

 

Lassen Sie nun zunächst von uns Ihren Schadensersatzanspruch kostenfrei prüfen und treten Sie anschließend unserem Musterverfahren bei. Besuchen Sie dazu unsere Website: https://mingers.law/ads/wirecard/

 

Wirecard Aktie jetzt ab 0€ handeln - auf Smartbroker.de

Diesen Artikel teilen

Disclaimer

Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Verbraucherrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt für Verbraucherrecht, sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 20 Jahren ist er als Anwalt tätig. Als Inhaber von Mingers. Rechtsanwaltsgesellschaft erzielt er mit seinem Team bisher unbekannte Gewinne für Verbraucher. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

RSS-Feed Markus Mingers

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel