Commerzbank Cerberus zerlegt Führung der Commerzbank - Visionen?

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
05.07.2020, 09:23  |  849   |   |   
MDAX | Commerzbank: Cerberus zerlegt Führung der Commerzbank - Visionen?

Die Commerzbank AG (ISIN: DE000CBK1001) ist bekanntlich im Umbau - die Comdirect kann für einen Aufpreis schneller per Squeeze Out die Bank digitalisieren, der Verkauf der m Bank wird aufgegeben - letztlich in Kursturbulenzen aufgrund der Wirecard-Insolvenz geraten (eine der darlehensgebenden Banken, angeblich bis zu 20, also eigentlich überschaubares Risiko) steht jetzt vor einem Scherbenhaufen - personaltechnisch.

Es rumorte um die Commerzbank seit Jahren, seit Monaten lauter - die durch Staatsmittel gerettete Bank erwies sich als langsamer erholend als gehofft oder zwischenzwietlich immer wieder mal angekündigt. Während der staat den Wertverlust seiner Beteiligung an der Bank scheinbar klaglos hinnimmt, hat sich ein Hedgefonds engagiert und dem scheint sein Investment nicht egal zu sein. imme rwieder Forderungen. Der namnesgebende Höllenhungd Cerberus erwies sich als bissig und ungeduldig. Mit gut 5% Beteiligung hat Cerberus ein starkes Interesse an einer positiven Kursentwicklung und hat sich in den letzten Monaten immer mehr zu einer aggressiveren, fordernderen  Haltung durchgerungen. Geplatzt ist der Konflikt im Umfeld  einer angesetzten und dann abgesagten Aufsichtsratssitzung (eigentlich für den 01.07.2020 terminiert) - es ging um Stellenabbau, Filialschließungen, die Börsenzeitung geht von bis zu 11.000 Stellen un d400 Filialen aus. das wäre ein kräftiger Kahlschlag. Darüber entbrannte Streit zwischen den Arbeitnehmervertretern im Aufischtsrat und "dem Rest". Verdi-Vertreter bemängelten eine Kommunikation zwischen den Anteilseignern Bund und Cerberus über zukünftige Strategien ohne den Aufsichtsrat zu involvieren

Dann platzt die Bombe, doppelt

Kritik an der Vorbereitung und Zuarbeit für die Aufsichtsratssitzung seitens des Vorstands, Unzufriedenheit und Ungeduld von Cerberus und wahrscheinlich auch "Ermüdungserscheinungen" führten dann zum platzen der Bombe am Freitag: "Der Präsidial- und Nominierungsausschuss hat beschlossen, dem Aufsichtsrat zu empfehlen, die Bestellung von Martin Zielke zum Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzenden der Commerzbank AG einvernehmlich zu einem zwischen Martin Zielke und dem Aufsichtsrat noch festzulegenden Datum, spätestens jedoch mit Ablauf des 31. Dezember 2020 zu beenden. Der Aufsichtsrat wird dazu in seiner Sitzung am 8. Juli 2020 einen Beschluss fassen.

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