Cartier Resources Übernahme-Spekulation: Was ist die Chimo-Goldmine wert?

07.07.2020, 14:26  |  1201   |   |   

Das gute Umfeld für Gold schiebt auch die Aktie von Cartier Resources an, das Papier strebt stetig zum Dreijahreshoch. Mit der Chimo-Mine hat man ein weit entwickeltes Vorkommen im Ärmel. Doch wie viel würde ein Übernehmer dafür wohl zahlen?

Goldmarkt mehr als robust

Der Goldmarkt zeigt sich in bester Laune. Obwohl die allgemeinen Aktienmärkte trotz der Corona-Pandemie haussieren – der Nasdaq100 markierte gestern ein Allzeithoch – zeigt sich die Unzennotiz robust und bleibt auf Schlagdistanz zum 8-Jahreshoch, dass erst in der vergangenen Woche markiert wurde. Offenbar geht es nicht mehr um die Frage des risk-on bzw. risk-off an den Märkten. Vielmehr nehmen immer mehr Investoren Goldaktien als das wahr, was sie sind: ein echter Sachwert!

Das Dreijahreshoch fest im Blick!

In diesem Umfeld schiebt sich auch die Aktie von Cartier Resources (0,27 CAD | 0,18 Euro; CA1467721082) sukzessive nach oben. Gestern markierte der Wert an der Heimatbörse in Toronto mit 27 kanadischen Cent den höchsten Stand seit fast drei Jahren. Acht Cent fehlen noch bis zum Hoch aus 2017. Damals notierte der Goldpreis aber weit niedriger und somit besteht hier noch Luft nach oben.

Cartier Resources

Was ist die Chimo-Mine wert?

Die Frage, die viele Investoren umtreibt, ist, ob und wann Cartier sein wichtigstes Asset, die Chimo-Mine, verkauft. Bisher steht in der Planung nur fest, dass es im Q4 ein neue Ressourcenschätzung geben soll. Aktuell verfügt man über knapp 1,2 Mio. Unzen in der historischen Mine (ausführlich hier). CEO Philippe Cloutier gab als nächstes Etappenziel mindestens 1,7 Mio. Unzen im Rahmen einer Online-Präsentation aus (siehe Video). Unter Zeitdruck steht Cartier allerdings nicht, denn mit mehr als 5,5 Mio. CAD in der Kasse ist man konfortabel aufgestellt.

Was kostet ein gutes Asset?

Die Antwort auf die Frage des Werts von Chimo hat im Prinzip aber Großaktionär Agnico Eagle, der 17 Prozent an Cartier hält, selbst beantwortet. Der Konzern befindet sich auf der Suche nach Vorkommen, um seine Mühlen in Quebec in Betrieb zu halten. Und so wurde CEO Sean Boyd im März auf der PDAC in Tornto, der Branchen-Leitmesse, gefragt, was er denn für kanadische Gold-Assets derzeit zu zahlen bereit sei. Boyd antwortete direkt und klar: 100 bis 180 CAD je Unze!

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