BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Logistik-Investmentmarkt-Zahlen zum 1. Halbjahr 2020 / Logistik-Investments trotzen der Krise

Nachrichtenagentur: news aktuell
10.07.2020, 17:40  |  144   |   |   
Frankfurt/Main (ots) - Der Markt für Logistik-Investments zeigte sich im ersten
Halbjahr noch verhältnismäßig unbeeindruckt von der Corona-Krise. Mit einem
Transaktionsvolumen von 3,74 Mrd. EUR wurde der langjährige Durchschnitt um
beeindruckende 61 % getoppt, sodass unterm Strich das zweitbeste
Halbjahresergebnis aller Zeiten steht.

Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

"Zwar trägt insbesondere der Rekordjahresauftakt aus Q1 maßgeblich zum
überdurchschnittlichen Abschneiden bei, jedoch ist auch das zweite Quartal für
sich genommen mit 1,42 Mrd. EUR alles andere als ein Indiz für einen auf
Sparflamme laufenden Markt", sagt Christopher Raabe, Geschäftsführer und Head of
Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. So ist das
aktuelle Quartalsergebnis deutlich niedriger als der Schnitt der vergangenen
zehn Quartale, steht aber gleichzeitig in der Tradition des regelmäßig zur
Jahresmitte etwas abflachenden Marktgeschehens. Zieht man nur die Q2-Ergebnisse
als Vergleichsbasis heran, schlägt ebenfalls das zweitbeste Ergebnis aller
Zeiten zu Buche. Als besonders außergewöhnlich präsentiert sich derweil der mit
knapp 68 % sehr hohe Anteil der Einzeltransaktionen. Unter anderem gleich sieben
Abschlüsse jenseits der 100 Mio.-EUR-Marke katapultieren das Umsatzvolumen auf
satte 2,53 Mrd. EUR und sorgen so für einen neuen Rekord.

Frankfurt mit Rekordhalbjahr

Die großen Investmentstandorte bieten zum Halbjahr ein gemischtes Bild. So legt
etwa Frankfurt mit insgesamt 257 Mio. EUR, maßgeblich bedingt durch den Kauf
eines Teils des Neckermann-Areals durch Interxion, sein bisher bestes Halbjahr
hin. Auch Berlin (301 Mio. EUR) und Hamburg (174 Mio. EUR) präsentieren sich
bärenstark. Das Ergebnis der Hansestadt basiert jedoch vollständig auf Umsätzen
aus dem ersten Quartal, sodass trotz herausragendem Jahresauftakt ein neuer
Rekord zur Jahresmitte verpasst wurde. Einen deutlichen Umsatzrückgang im
Vergleich zum Vorjahr verzeichnet derweil München (136 Mio. EUR; -34 %), wobei
sich der Abschwung dramatischer liest, als er tatsächlich ist, da sich das
Ergebnis in etwa im langjährigen Durchschnitt bewegt. Ähnlich sieht es in
Leipzig aus. Mit 47 Mio. EUR wurden gut 44 % weniger als im Vorjahr umgesetzt,
jedoch liegt das Ergebnis damit nichtsdestotrotz fast ein Drittel über dem
langjährigen Schnitt.

Die Verteilung des Umsatzes auf die Größenklassen zeigt eindeutig, dass
Großabschlüsse das erste Halbjahr dominiert haben. Sowohl anteilig als auch
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