BioNTech Platzt der Traum vom Impfstoff?

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
12.07.2020, 12:08  |  3482   |   |   

nebenwerte news nebenwerte magazin12.07.2020 - BioNTech SE (ISIN: US09075V1026) initiierte eines von mittlerweile mehr als 170 Impfstoffprojekten gegen "SARS-CoV-2" oder Covid-19 oder wie im allgemeinen Sprachgebrauch "den Corona Virus".Und diese Riesenanstrengung erhält nun einen kräftigen Dämpfer - BLUTTESTS VON GENESENEN CORONAPATIENTEN VON JANUAR ZEIGEN EIN DEUTLICHES ABSINKEN DER NEUTRALISIERENDEN ANTIKÖRPER. Aber genau das ist es, was eine Impfung, die langfristig schützen soll, erfordert: Einen langfristigen ausreichenden Antikörperspiegel gegen das Covid-19-Virus (neben T-Zellen, die auf das Virus eingestellt sind). In der Süddeutschen Zeitung werden heute darauf hinweisende Ergebnisse von Clemens Wendtner, Chefarzt der Infektiologie in der München Klinik Schwabing, vorgestellt.

FINANZKRISE 2008 war nichts gegen das,was kommen wird. WIE SCHÜTZT MAN SICH? UND SEIN VERMÖGEN? DER, der bereits die Finanzkrise kommen sah, sagt jetzt...

Würde einen Impfstoff "unwirksam" machen bereits nach 6 Monaten?

Diese Ergebnisse decken sich mit Meldungen, die bereits seit Wochen ursprünglich aus China immer wieder aufkamen - ehemalige Covid-19 Patienten hätten sich wieder mit der Krankheit angesteckt. Alles noch sehr spekulativ, mit sehr vielen Unsicherheiten behaftet. Aber sollten die Ergebnisse, jetzt auch aus Schwabing gemeldet, sich im weiteren Verlauf bestätigen, insbesondere das die festgestellte Antikörperreduktion bereits zu einer Nicht-Immunität führt, dann könnten die derzeit in Entwicklung befindlichen Impfstoffe möglicherweise nur kurzfristtig schützen und somit...

"Und im Fachblatt „Nature Medicine“ berichten Forscher aus China, dass bei Infizierten ohne Symptome die Antikörper-Konzentration im Blut bereits nach kurzer Zeit deutlich sank. Studien zu anderen Coronaviren weisen darauf hin, dass eine erneute SARS-CoV-2-Infektionen komplett verhindernde Immunität vielleicht nur einige Monate bestehen bleibt, wie der Virologe Shane Crotty vom La Jolla Institute of Immunology in Kalifornien dem Fachmagazin „Nature“ erklärte." (09.07.2020, MedMedia, "Studien zu Corona-Infektion: Kaum Immunität, dafür Hirnschäden")

Unsicherheit die natürlich für alle Unternehmen, die derzeit "auf einer Welle von Geld" schwimmend fieberhaft nach einem Impfstoff suchen, bedrohlich sein könnte. BioNTech hat oder besser gesagt könnte noch ein zweites Problem haben:

Wo bleiben die Ergebnisse von BioNTech's klinischen Studien in Deutschland?

Bei Vorlage der Quartalszahlen am 12.05.2020 hieß es noch zu den klinischen Studien in Deutschland: "Erste klinische Daten der Studie werden für Ende Juni oder im Juli 2020 erwartet." UND am 29.04.2020 hieß es bereits: "Zwölf Studienteilnehmer wurden in Deutschland seit dem Studienstart am 23. April 2020 mit dem Impfstoffkandidaten BNT162 geimpft. Die Studie ist die erste klinische Prüfung eines COVID-19-Impfstoffkandidaten in Deutschland.". Ungeduldig? Der Juli dauert noch, also ist BioNTech noch im Plan, aber irritierend ist die Tatsache, dass bereits erste US-Ergbenisse mitgeteilt worden sind: Während es am 05.05.2020 hieß, "dass die ersten Probanden in den Vereinigten Staaten in der dortigen Phase-1/2-Impfstoffstudie für den Produktkandidaten BNT162 zur Prävention von COVID-19-Infektionen behandelt wurden." (also gut eine Woche nach dem Start in Deutschland) und dann erste Ergbenisse bereits am 01.07.2020 mitgeteilt werden konnten: Pfizer und bioNTech gaben  "vorläufige Ergebnisse aus den USA für den am weitesten fortgeschrittenen ihrer vier klinischen Impfstoffkandidaten bekannt".

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