dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
12.07.2020, 20:35  |  608   |   |   

ROUNDUP 2: Sparpläne bei Daimler sollen noch deutlich mehr Stellen kosten

STUTTGART - Der Autobauer Daimler muss wegen der Corona-Krise noch stärker sparen und will nun noch deutlich mehr Stellen streichen als bisher bekannt. Zudem schließt der Konzern auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus. Personalvorstand Wilfried Porth nennt zwar weiterhin keine konkrete Zahl an Arbeitsplätzen, die wegfallen sollen. Die bisher in der Öffentlichkeit diskutierten 10 000 oder gar 15 000 seien allerdings nicht genug. "Die neue Zahl ist auf jeden Fall größer als die beiden", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Und die bräuchten wir, um betriebsbedingte Beendigungskündigungen zu verhindern." Dem Betriebsrat warf er mangelndes Entgegenkommen vor.

ROUNDUP: Evonik-Geschäfte liefen im zweiten Quartal besser als erwartet

DÜSSELDORF - Die Corona-Krise hat den Spezialchemiekonzern Evonik in den vergangenen Monaten nicht so hart wie befürchtet getroffen. "Die Geschäfte sind im zweiten Quartal besser gelaufen, als noch im Mai angekündigt", sagte Unternehmenschef Christian Kullmann der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "So profitierte unser Geschäft mit Zusatzstoffen für Tierfutter (Methionin) von der steigenden Geflügel-Nachfrage. Zudem werden uns Zusatzstoffe für Desinfektionsmittel, Hygieneartikel und Zahnpasta aus der Hand gerissen." In der Krise gebe es ein steigendes Hygiene-Bedürfnis.

Finaler Schritt bei Innogy-Übernahme durch Eon: Tschechische Tochter verkauft

ESSEN - Die Übernahme der RWE -Tochter Innogy durch den Branchenkollegen Eon ist endgültig abgeschlossen. Mit dem ungarischen Energieversorger MVM sei eine Vereinbarung u?ber den Verkauf von Innogy Ceska Republika und damit des gesamten tschechischen Strom- und Gasgeschäfts im Endkundensegment unterzeichnet worden, teilte Eon am Wochenende in Essen mit. Zur Höhe des Kaufpreises wurden keine Angaben gemacht.

ROUNDUP: 'Walt Disney World'-Freizeitpark trotz Corona-Krise wieder geöffnet

ORLANDO - Trotz steigender Coronavirus-Fallzahlen im US-Bundesstaat Florida hat der Freizeitpark "Walt Disney World" seine Türen wieder für Besucher geöffnet. "Der Magic Kingdom-Park und der Disney's Animal Kingdom-Park sind jetzt geöffnet", hieß es am Samstag auf der Webseite des Freizeitparks nahe der Stadt Orlando. Am Eingang werde die Körpertemperatur gemessen und Abstands- und Hygieneregeln müssten eingehalten werden, hieß es weiter. "Es wird anders sein als beim letzten Mal, als du uns besucht hast. Aber gemeinsam können wir neue Wege finden, magische Momente zu schaffen - und kostbare Erinnerungen."

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