Daimler Chance von 43 Prozent

14.07.2020, 09:00  |  554   |   |   

Apropos Auto-Industrie. Der ob der Klimaproblematik notwendige Wandel von abgasintensiven Antrieben zu abgasarmen Antrieben verlangt von Auto-Herstellern parallele Produktionsstrukturen. Dies kostet Geld. Eine Menge Geld. Das Geschäft mit Elektroautos drückt laut Experten zudem erst einmal auf die Gewinnmarge, weil die Produktionskosten in dieser Phase noch höher wären als bei herkömmlichen Fahrzeugen. Hinzu kommt die Pandemie. Wie Daimler vor kurzem mitteilte, musste Mercedes Benz in Europa im ersten Halbjahr einen Pkw-Absatzeinbruch um fast 32 Prozent hinnehmen. Weltweit sei der Verkauf zwar „nur“ um 18 Prozent eingebrochen. Was hauptsächlich an einer schnellen Markterholung in China gelegen habe. Trotzdem: Die Absatzeinbußen im Zuge der Pandemie sind immens, keine Frage.

Autoabsatz weiterhin schwach?

Auch in den kommenden Pandemie-Monaten ist wohl weltweit mit einem eher defensiven Käuferverhalten zu rechnen, was die Anschaffung von neuen Autos anbelangt. Insbesondere dann, wenn das Infektionsgeschehen weitere Einschnitte in das Wirtschaftsleben erfordert. Was dann auch weitere Einschnitte in den Geldbeuteln von Verbrauchern bedeuten würde. Kurz- bis mittelfristig rechnen wir demzufolge nicht damit, dass Auto-Aktien generell oder die Daimler-Aktie im Speziellen Kursfeuerwerke abfackeln. In charttechnischer Hinsicht zeigen sich ebenfalls einige Widerstände. Als da wären das vor der Pandemie erzielte Mehrmonatshoch von Februar bei 44,88 Euro, das Juni-Hoch bei 41,49 Euro wie auch die 200-Tage-Linie, welche aktuell bei 40,40 Euro verläuft.

Fazit

Mit einem StayLow-Optionsschein auf Daimler (WKN SR91PG) würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erhalten, wenn sich die Daimler-Aktie bis einschließlich zum 18.12.2020 durchgehend unter der Knockout-Schwelle von 46,00 Euro bewegt. Gerechnet vom Stand des Scheins am 13. Juli 2020 um 19.40 Uhr (Briefkurs 6,98 Euro), würde dies einem Kursgewinn von 43 Prozent entsprechen. Sollte die Knockout-Schwelle erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Zur Vermeidung eines solchen Knockouts sollte deshalb der vorzeitige wie auch schnelle Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden, falls die Daimler-Aktie das vor der Pandemie erzielte Mehrmonatshoch bei 44,80 Euro nach oben überwinden kann.

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