3 Aktien, die Warren Buffett schätzen würde

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
26.07.2020, 08:51  |  346   |   |   

Es gibt viele Gründe, warum Warren Buffett heute der wohl berühmteste lebende Investor ist. Er hat eine unglaubliche Serie von langfristigen Aktienkäufen hingelegt. Die haben Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) seit 1965 geholfen, den Markt nachhaltig zu schlagen.

Einige dieser Wetten wie zum Beispiel Buffetts Investitionen in die Finanzkrise, die sich seit 2008 enorm auszahlen, sind für normalsterbliche Anleger nicht verfügbar. Buffett hatte jedoch auch so Erfolg, indem er sich auf wenige aussagekräftige Kennzahlen verließ oder auf Unternehmen mit starken Marken.

Schauen wir uns deswegen doch einmal an, warum für Buffett derzeit TJX Companies (WKN: 854854), Home Depot (WKN: 866953) und The New York Times (WKN: 857534) als Investitionen infrage kommen können.

1. TJX Companies: Einzelhändler in Schwierigkeiten

Buffett begann seine Karriere mit einem Blick auf stark unterbewertete Aktien. Nachhaltigeren Erfolg fand er jedoch beim Kauf von bewährten Gewinnern wie American Express und Coca-Cola, die an der Wall Street bereits bekannt waren. Er war umso mehr von diesen „wunderbaren Unternehmen“ begeistert, wenn ihre Aktien kurzfristig mal abgeschmiert sind.

Das geschieht gerade jetzt bei den TJX Companies, die Ende Mai einen brutalen 50%igen Umsatzrückgang melden mussten. Die Aktie des Einzelhändlers ist in der ersten Hälfte des Jahres 2020 um 14 % gefallen, der breitere Markt hingegen nur um 2 %.

Es besteht eine gute Chance, dass der Eigentümer der Marken T.J. Maxx, Marshall’s und Home Goods in den nächsten Quartalen wieder Marktanteile gewinnen wird. Es ist sogar möglich, dass sich die Verkaufstrends noch stärker beschleunigen, da die Verbraucher ihre Ausgaben stärker auf Haushaltsprodukte konzentrieren. TJX Companies werden zudem die neue Ordnung am Markt nutzen, um künftig den Kunden auch hochwertige Waren präsentieren zu können.

2. New York Times: Kleiner ist manchmal besser

Buffetts größtes Handicap in den letzten zehn Jahren besteht darin, dass sein Portfolio so groß ist, dass er nur schwer Investitionen findet, die wirklich etwas bewegen. Selbst eine schnelle Wertverdoppelung eines Investments von 20 Milliarden USD wäre in seinem Portfolio kaum wahrnehmbar.

Wir hingegen dürften dieses Luxusproblem nicht haben und deswegen können wir bei der Suche nach starkem, langfristigem Wachstum auf kleinere Unternehmen zurückgreifen.

Die New York Times passt mit einer Marktkapitalisierung von weniger als 8 Milliarden USD in diese Kategorie. Die Aktionäre haben bisher ein starkes Jahr erlebt mit Gewinnen von 31 % bis Juni. Dieses Wachstum könnte jedoch nur der Anfang sein, wenn es dem Unternehmen gelingt, ein Geschäft mit Zeitungsinhalten aufzubauen, das nicht auf Werbung basiert.

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