Dallas Buyers Club

Gastautor: Martin Brosy
29.07.2020, 13:24  |  182   |   |   

Erfolgreicher Film und erfolgreiche Macher

Der Film, der 2013 gedreht wurde, wurde mit einem Oscar und einem Golden Globe honoriert. Von Kritikern wurde zudem die besonderen Schauspielleistungen von Jared Leto und Matthew McConaughey hervorgehoben. Realisiert wurde der Film von den beiden Filmproduktionsgesellschaften Voltage Pictures und Truth Entertainment. Voltage Pictures wurde von dem bereits mit einem Oscar ausgezeichneten Produzenten Nicolas Chartier gegründet und ist nicht an der Börse notiert. Dies trifft auch auf Truth Entertainment zu. Dabei hätten beide das Potenzial an die Börse zu gehen. Denn beide Produktionsgesellschaften haben in den letzten Jahren viele Projekte initiiert, die sehr erfolgreich wurden. „Dallas Buyers Club“ gehört eindeutig zu diesen erfolgreichen Filmprojekten. Die Gründe, warum Voltage Pictures und Truth Entertainment bisher noch nicht an der Börse notiert haben, sind nicht bekannt.

Andere Produktionsfirmen haben es aber schon vorgemacht, dass ein solches Unternehmen an der Börse sehr erfolgreich sein kann. Hierzu gehören BKN International, CineMedia Film, Odeon Film und Walt Disney. In der Coronakrise erlebte Walt Disney natürlich auch eine Berg- und Talfahrt. Der Tiefststand der Aktie war um den 18. März 2020 herum, als klarwurde, dass der Coronavirus nicht einfach ein harmloser Grippevirus ist. Inzwischen hat sich die Aktie erholt. Den Stand von Ende Januar 2020 hat der Kurs aber noch nicht erreicht. Erst vor kurzem haben das Walt Disney Resort in Orlando / Florida und in Paris ihre Pforten wieder eröffnet. Gerade jetzt würde es sich für Produktionsfirmen aber lohnen den Schritt an die Börse zu wagen. Hollywood musste während der Coronakrise auch für Wochen die Pforten schließen. Filmprojekte, die im März abgeschlossen bzw. begonnen werden sollten, lagen bis vor kurzem brach. Ein Börsengang könnte den Produktionsfirmen nun das nötige Geld bringen, das sie benötigen, um neu durchzustarten.

Dallas Buyers Club – der Film mit Tiefgang

Rodeo ist in den USA eine sehr beliebte Sportart, die vor allem die ländliche Bevölkerung begeistert. Wer ganze acht Sekunden – das ist überhaupt nichts im Leben von einem Menschen – auf dem Rücken von einem Stierbullen unverletzt reitet und erst danach abgeworfen wird, der kommt beim Rodeo weiter. Wer nicht einmal das schafft – zugegeben die acht Sekunden können schon ganz schön lange erscheinen – ist ausgeschieden. Die meisten, die keine zu schweren Verletzungen vom Sturz davongetragen haben, versuchen es immer wieder, steigen also immer wieder auf den Bullen und lassen sich wieder abwerfen. Doch diese spektakulären und vor allem gefährlichen Ritte auf dem Bullen sind nur ein Element des amerikanischen Rodeo-Sports. Denn die athletischen Cowboys versuchen sich auch – und zwar mit oder ohne Sattel – im Zureiten von Wildpferden und auch im Wettrennen im Bändigen von Kälbern mit dem Lasso. Nüchtern betrachtet ist das US-amerikanische Rodeo nichts anderes als der spanische Stierkampf, nur weniger blutig.

Seite 1 von 3


Diesen Artikel teilen

0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel