dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 31.07.2020 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
31.07.2020, 15:21  |  248   |   |   

ROUNDUP 3/Viel weniger TV-Werbespots: ProSiebenSat.1 schreibt rote Zahlen

MÜNCHEN - Fehlende TV-Werbeerlöse in der Corona-Krise haben das Ergebnis des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 in die Verlustzone gedrückt. Wie bei anderen TV-Sendern in Deutschland stieg zwar das Interesse der Zuschauer an Programminhalten - aber die wichtige Ertragssäule Fernsehwerbung knickte ein. Die im MDax notierte Aktie verlor deutlich an Boden.

ROUNDUP: 'Bestes Geschäft weg' - Thyssenkrupp hat Aufzugssparte verkauft

ESSEN - Mit dem Verkauf seiner Aufzugssparte für 17,2 Milliarden Euro hat sich der schwer angeschlagene Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp finanziell Luft verschafft. Durch das am Freitag abgewickelte Geschäft verliert Thyssenkrupp aber zugleich seinen wertvollsten Unternehmenszweig und derzeit einzigen nennenswerten Gewinnbringer sowie mehr als 50 000 Mitarbeiter.

Exxon erleidet Milliardenverlust in Corona-Krise

IRVING - Der größte US-Ölkonzern ExxonMobil ist wegen der Corona-Krise tief in die roten Zahlen geraten. Im zweiten Quartal fiel unterm Strich ein Verlust von 1,1 Milliarden Dollar (0,9 Mrd Euro) an, wie das Unternehmen am Freitag im texanischen Irving mitteilte. Vor einem Jahr hatte Exxon noch 3,1 Milliarden Dollar verdient. Die Pandemie und das Überangebot an den Ölmärkten hätten Nachfrage, Preise und Gewinnspannen belastet, deshalb habe die Bilanz stark gelitten, erklärte Exxon-Chef Darren Woods. Die Erlöse sanken um gut 50 Prozent auf 32,6 Milliarden Dollar, die Ölproduktion ging um sieben Prozent auf 3,6 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag zurück. Insgesamt lagen die Zahlen unter den Markterwartungen, die Aktie reagierte vorbörslich zunächst mit leichten Kursabschlägen./mis

ROUNDUP 2: Corona trifft Air France-KLM und British-Airways-Mutter IAG ins Mark

LONDON - Der Zusammenbruch des Luftverkehrs in der Corona-Krise hat die British-Airways-Mutter IAG und die französisch-niederländische Air France-KLM schwer erwischt. Verluste in Milliardenhöhe und düstere Aussichten für die nächsten Jahre treiben die Konzernspitzen zu drastischen Maßnahmen und herben Einschnitten. So kündigte die niederländische KLM am Freitag den Abbau von bis zu 5000 Stellen an, und die British-Airways-Mutter IAG will sich frische Milliarden von Anlegern besorgen. Für viele große Langstreckenflugzeuge bedeutet die Krise das Aus.

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