dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
02.08.2020, 20:35  |  677   |   |   

ROUNDUP 3: Siemens Healthineers will mit Milliardenübernahme in den Dax

ERLANGEN - Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers will sein Geschäft mit der Krebsforschung und -therapie durch eine milliardenschwere Übernahme deutlich ausbauen. Dazu strebt Healthineers den Kauf des US-Konzerns Varian für 16,4 Milliarden Dollar (14 Mrd Euro) an. Es ist die bisher größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens. Die Konzernmutter Siemens stellt eine Brückenfinanzierung bereit. Zudem plant Healthineers eine Kapitalerhöhung. Damit könnte der Siemens-Tochter der Aufstieg in den Dax winken.

Kreise: Gegenwind für Vetter als Commerzbank-Chefkontrolleur

FRANKFURT - Gegen den Top-Kandidaten für den Aufsichtsratsvorsitz bei der Commerzbank regt sich Kreisen zufolge Widerstand. Sowohl die Arbeitnehmervertreter als auch der zweitgrößte Aktionär Cerberus seien nicht von dem früheren LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter als Chefkontrolleur überzeugt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Nordex will Projektportfolio an RWE verkaufen

HAMBURG - Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex will Wind- und Solarprojekte in Europa an RWE verkaufen. Vereinbart sei ein Verkaufspreis von 402,5 Millionen Euro in bar, teilte das SDax -Unternehmen am Freitag mit. Dabei gehe es um 2,6 Gigawatt Windkapazität, davon 1,8 Gigawatt in Frankreich, und 0,1 Gigawatt Solarkapazität. Die Arbeitnehmervertreter in Frankreich und die dortigen Behörden müssen der Vereinbarung noch zustimmen. In Frankfurt sprang der Aktienkurs von Nordex in einer ersten Reaktion um mehr als acht Prozent hoch.

Volkswagen-Chef Diess: Wolfsburg muss sich stärker reformieren

WOLFSBURG - Volkswagen -Chef Herbert Diess hat die Neu-Besetzung mehrerer Spitzenposten bei dem Autobauer verteidigt und verknüpft die Führungswechsel mit klaren Vorgaben für die betroffenen Konzernmarken. In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Samstag), nannte Diess ?koda "nicht aggressiv" genug am Volumenmarkt im Wettbewerb mit den Koreanern oder Franzosen. "Da vergeben wir uns eine Chance. Es nutzt uns nichts, wenn sich ?koda zu einer dritten Premiummarke im Konzern entwickeln würde", sagte er dem Blatt. ?koda müsse im Segment der preiswerten Autos stärker werden. Bei MAN wiederum gebe es ein strukturelles Problem. MAN hänge in der Rentabilität weit hinter Scania zurück. Nötig sei ein Umbau mit deutlichen Einschnitten wie dem Abbau von Arbeitsplätzen.

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