3 riskante Aktien, die sich richtig lohnen könnten

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
06.08.2020, 09:14  |  3702   |   |   

Die bekanntesten sechs Silben in der englischen Literatur, „To be or not to be“, kennt man noch von Hamlet. Aber es ist der Rat des Beraters des Königs Polonius, der mir am besten gefällt: „Sei dir selbst treu“ – eine Weisheit, die bei einer Vielzahl von Aspekten des Lebens anwendbar ist. Natürlich auch beim Investieren.

Klar, wer sich keinen Verlust erlauben darf, ist mit konservativeren Anlagen bestens beraten. Wer allerdings auf Wachstum setzen kann, sollte keine Bedenken haben, auf Aktien wie Blink Charging (WKN: A2DWW2), Livent Corporation (WKN: A2N464) und Virgin Galactic Holdings (WKN: A2PTTF) zu setzen. Aber natürlich nur, wenn man sich damit eben treu ist.

Blink Charging

Der Sommer 2020 steht ganz im Zeichen der Hersteller von Elektrofahrzeugen (EV). Die Begeisterung für Tesla (WKN: A1CX3T) hat den Aktienkurs steigen lassen, ähnlich erging es Nikola (WKN: A2P4A9) und NIO (WKN: A2N4PB). Aber es gibt noch einen weiteren Investitionsweg, den EV-interessierte Investoren einschlagen können: Blink Charging. In den letzten zehn Jahren hat sich Blink zu einem führenden Anbieter von EV-Ladelösungen entwickelt. Das Unternehmen bietet Anlegern die Möglichkeit, von der Dynamik bei EVs zu profitieren. Gleichzeitig mindert man das Risiko einer Investition in einen EV-Hersteller, der am Ende vielleicht nicht liefern kann. Die Marktchancen von Blink sind beträchtlich. Laut Bloomberg New Energy Finance stehen derzeit weltweit fast 1 Million öffentliche Ladestationen zur Verfügung. Der wachsende EV-Markt wird jedoch in den nächsten zwei Jahrzehnten weltweit fast 290 Millionen Ladepunkte benötigen.

Von seinen Konkurrenten unterscheidet sich Blink dadurch, dass es in mehreren Bereichen gleichzeitig tätig ist. Damit bietet man Investoren einen facettenreichen Ansatz für das Laden in den USA.

Auch wenn der EV-Markt an Fahrt gewonnen hat, lassen die schwankenden Einnahmen von Blink darauf schließen, dass eine Investition hier risikoreich ist. Während der Umsatz des Unternehmens von 2,8 Millionen USD im Jahr 2014 auf 4 Millionen USD im Jahr 2015 anstieg, gingen die Einnahmen auf 2,5 Millionen USD im Jahr 2017 zurück und stiegen dann moderat auf 2,8 Millionen USD im Jahr 2019. Auch die Gewinne sind zurückgeblieben. In den letzten fünf Jahren beispielsweise hat Blink laut Morningstar ein durchschnittliches jährliches EBITDA von minus 19,1 Millionen USD gemeldet.

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