FDA erteilt IND-Zulassung zur Behandlung mittelschwer bis schwer an COVID-19 erkrankter Patienten mit RLF-100 (Aviptadil), um ein Fortschreiten der Erkrankung bis zum Lungenversagen zu verhindern

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
06.08.2020, 16:54  |  5241   |   |   

NeuroRx Inc. und Relief Therapeutics Holdings AG (SIX: RLF, OTC: RLFTF) „Relief“ gaben heute bekannt, dass NeuroRx die IND-Zulassung für den Test von RLF-100 (Aviptadil) zur inhalativen Anwendung bei Patienten erhalten hat, die mittelschwer bis schwer an COVID-19 erkrankt sind, um ein Fortschreiten der Erkrankung bis zum Lungenversagen zu verhindern.

Die veröffentliche Studie finden Sie unter https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04360096. Die erste Phase beginnt mit Patienten, die wegen einer schweren COVID-19-Erkrankung ins Krankenhaus eingeliefert wurden, jedoch noch nicht an Lungenversagen leiden. Werden bei der stationären Behandlung vielversprechende Ergebnisse erzielt, so wird die Studie auf Patienten mit leichten und mittelschweren COVID-19-Symptomen in der häuslichen Umgebung ausgeweitet, um eine Einweisung ins Krankenhaus zu vermeiden.

Professor Jonathan Javitt, MD, MPH, CEO von NeuroRx äußerte sich hierzu wie folgt: „Dass VIP die Replikation des SARS-CoV-2 Virus in menschlichen Lungenzellen hemmt, wissen wir unter anderem aufgrund der hervorragenden Arbeit des Oswaldo Cruz Institute in Rio de Janeiro.1Wir sind optimistisch, dass die Behandlung mit VIP nicht nur künstlich beatmeten Patienten helfen, sondern auch dazu beitragen wird, das Fortschreiten des Virus bei Patienten zu stoppen, die an COVID-19 in einem früheren Stadium erkrankt sind. Durch die Hemmung der Zytokinsynthese in den Lungenzellen und durch die Steigerung der Produktion von Surfactant, das für die Fähigkeit der Lunge zur Sauerstoffdurchlässigkeit entscheidend ist, hoffen wir, dass sich die inhalative Behandlung mit VIP bei einem breiteren Spektrum von Patienten mit Atemwegskomplikationen durch COVID-19 als klinisch wirksam erweisen wird.“

Der Beginn der klinischen Studie zur inhalativen Darreichung von RLF-100 ist spätestens für den 1. September 2020 geplant

Über das VIP bei Lungeninsuffizienz

Das vasoaktive intestinale Polypeptid (VIP) wurde erstmals 1970 von dem inzwischen verstorbenen Dr. Sami Said entdeckt. Obwohl es zunächst im Darmtrakt identifiziert wurde, ist heute bekannt, dass das VIP im gesamten Körper produziert und hauptsächlich in der Lunge angereichert wird. In mehr als 100 Peer-Reviewed-Studien hat das VIP in Tiermodellen bei Atemnot, akuter Lungenschädigung und Lungenentzündung eine starke entzündungshemmende/Antizytokin-Wirkung gezeigt. Von größter Bedeutung ist, dass 70 Prozent des VIP im Körper an die seltene Typ-II-Alveolarzelle in der Lunge gebunden ist, die eine entscheidende Rolle bei der Sauerstoffübertragung in den Körper spielt. Die für den Menschen unbedenkliche Anwendung des VIP hat sich seit 20 Jahren in zahlreichen am Menschen durchgeführten Studien bei Sarkoidose, Lungenfibrose, Asthma/Allergien und Lungenhochdruck erwiesen.

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