Heibel-Ticker Leser fragen und Stephan Heibel antwortet persönlich

Gastautor: Stephan Heibel
12.08.2020, 11:28  |  404   |   |   

Alle Fragen und Antworten

 

  • Tücken der Sentiment-Analyse
  • Wirecard Sammelklage
  • Airbus und Flugbranche dem Untergang geweiht
  • MTU statt Airbus
  • Brennstoffzelle vs. Elektroauto
  • DAX Jahreszyklus mahnt zur Vorsicht
  • Worldline & Square wegen Wirecard
  • Corona-Zahlen steigen nicht
  • Kundenkommentar zur Märchensteuersenkung

 

 

Auszug einiger Fragen und Antworten:

 

Wirecard Sammelklage


Mi, 05. August um 14:25 Uhr


Guten Tag Herr Heibel,

jede Woche freue ich mich auf Ihre Einschätzungen zu den Aktienmärkten und lerne schon über viele Jahre immer wieder etwas dazu.
Danke dafür.

Auch ich bin Wirecard Geschädigter, allerdings nur als "Kleinstaktionär".
7 Stück, Kauf am 16.12.2019 zu je 104.-, Summe € 728.-.
Die Einstiegsgrenze zum Anschluß an die von Ihnen aufgezeigte Sammelklage beträgt € 10.000.-.
Vielleicht gibt es noch mehr Heibel Leser, die unter € 10.000.- investiert haben und nicht wissen, an wen Sie sich wenden können.

Wahrscheinlich muss man es einfach unter "Lehrgeld" abschreiben oder haben Sie noch eine andere Idee?
(Meine Rechtschutzversicherung möchte ich damit nicht belasten)

Viele Grüße
Michael aus Strernenfels
 

ANTWORT

 

Guten Tag Herr Craiss,

hmm, es gibt auch andere Betrachtungsweisen, wie ich inzwischen festgestellt habe: Die Erfolgsaussicht mag zwar hoch sein, aus Sicht eines Juristen. Aber greifen Sie mal einem armen Mann in die Tasche: Bei Wirecard ist nichts zu holen. Und dass die BaFin als staatliche Behörde, die - wie ich ausgeführt habe - rechtlich korrekt gehandelt hat, zu einer Strafzahlung, geschweige denn Kompensation verurteilt wird, sehe ich nicht.

Ich fürchte also, dass Sie den Verlust unter „Lehrgeld” verbuchen müssen :-(.

Hier noch eine interessante Betrachtung: https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020146006& ...


 

Airbus und Flugbranche dem Untergang geweiht


Mi, 05. August um 14:57 Uhr


Sehr geehrter Herr Heibel,
ihre positive Einstellung zum Thema Airbus teile ich nicht ganz vielleicht übersehe ich etwas.
In der Zulieferindustrie wird aktuell von ca. 40-50% Umsatzverlust gesprochen in den nächsten Jahren.
Nur ein Teil davon ist der Corona-Krise geschuldet.
380-747 werden eingestellt also kein Umsatz
777-350/330-neo(Langstrecke) usw. Airbus hat hier die Produktion weiter herunter gefahren nicht zum ersten Mal aktuell 5 Maschinen im Monat (gemäß Medien).

Es liegen keine neuen Bestellungen vor in dem Bereich- die Erwartungen von Airbus in dem

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