dpa-AFX-Überblick UNTERNEHMEN vom 13.08.2020 - 15.15 Uhr

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.08.2020, 15:20  |  603   |   |   

ROUNDUP 2: Deutsche Telekom will nach US-Megadeal loslegen - Aktie an Dax-Spitze

BONN - Die Deutsche Telekom sieht sich nach der Milliardenübernahme in den USA trotz der Corona-Pandemie fest auf Erfolgskurs. Vorstandschef Tim Höttges will nun die Trümpfe ausspielen: Vor allem bei der schnelleren Mobilfunktechnik 5G in den USA und Deutschland, aber etwa auch bei Glasfaseranschlüssen im Heimatmarkt. Von zunächst höheren Schulden und einem Gewinnrückgang will sich der Manager dabei nicht bremsen lassen. Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr schraubten die Bonner am Donnerstag wegen des Zukaufs in die Höhe, die Telekom-Aktie legte deutlich zu.

ROUNDUP 2: RWE glänzt mit starken Zahlen - Aktienkurs auf Vorkrisen-Niveau

ESSEN - Für den Energiekonzern RWE läuft es auch in der Corona-Krise weiterhin gut. Die Pandemie hat sich kaum auf das Geschäft ausgewirkt, im Gegenteil: Der Konzern verzeichnet im ersten Halbjahr deutliche Ergebniszuwächse. Und auch mit Blick auf die Zukunft gab sich Finanzchef Markus Krebber am Donnerstag bei Vorlage der Quartalszahlen sehr gelassen: Auch wenn die Corona-Pandemie die Industrie und damit die Stromnachfrage weiter beeinflusse, habe das keine wirtschaftlichen Auswirkungen auf RWE in den nächsten 18 bis 24 Monaten. "Weil wir in diesem Zeitraum bereits preis- und mengenmäßig abgesichert sind", erklärte Krebber.

ROUNDUP 3: Milliardenverlust für Thyssenkrupp - Problemfall Stahl

ESSEN - Probleme mit dem Stahlgeschäft treiben Thyssenkrupp immer tiefer in die roten Zahlen. Für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern allein in seinem Kerngeschäft einen Verlust von bis zu einer Milliarde Euro. Insgesamt rechnet Thyssenkrupp sogar mit einem Fehlbetrag zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen für das dritte Geschäftsquartal mitteilte.

ROUNDUP 2: Neue Urlauber und Staatshilfe sollen Corona-Schäden bei Tui ausbügeln

HANNOVER - Nach einem verheerenden Frühling und Frühsommer sollen Urlauber bei Tui schrittweise weitere Ferienziele ansteuern können und Milliardenverluste abfedern helfen. Dabei sind die Preise zahlreicher Angebote für die laufende, wegen der Corona-Krise spät gestartete Hauptsaison 2020 gesunken. Kunden, deren Reise ausfiel, hätten überwiegend ihr Geld erstattet bekommen, sagte Konzernchef Fritz Joussen am Donnerstag. Viele buchten aber auch um. Das dritte Geschäftsquartal (April bis Juni) riss Tui tief in die roten Zahlen - der Konzern verlor unterm Strich rund 1,4 Milliarden Euro.

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