Gold und Silber nach der scharfen Korrektur - Wie geht’s weiter?

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Nachrichtenquelle: Shareribs
13.08.2020, 17:15  |  1200   |   
Berlin 13.08.2020 - Am Freitag vergangener Woche hat der Goldpreis ein Rekordhoch von 2.072 USD erreicht. Das extrem hohe Kursniveau und der zuvor starke Anstieg führten zum Wochenauftakt dann zu massiven Verlusten. Wie geht es nun weiter für Gold und Silber?

Nachdem der Goldpreis im Jahr 2011 ein Rekordhoch erreichte, dauerte es neun Jahre, bis das gelbe Metall wieder in solche Sphären vorstoßen konnte. Damals war die Finanzkrise am Abklingen, die Geldpolitik aber immer noch ultralocker und die Rally an den Aktienmärkten noch jung.

Das gelbe Metall stieg kurzzeitig über die Marke von 1.900 USD,hat sich bis zum Jahr 2015 aber wieder der Marke von 1.000 USD angenähert. Damit folgte der Goldpreis ziemlich genau den Prognosen des Ökonomen Nouriel Roubini, der im Jahr 2013 eine kurze Arbeit verfasste, in der er die Korrektur voraussah.

Roubini führte damals eine Reihe von Gründen an, warum die Korrektur unausweichlich sei. Unter anderem die mangelnde Inflation sah Roubini als Risiko für Gold. Die Teuerungsrate hat sich in den letzten Jahren in den USA und auch in Europa meist deutlich unter der Zielspanne von „nahe aber unter zwei Prozent“ gehalten, weshalb die Sorgen über eine zu starke Inflation auch bei den pandemiebedingten geldpolitischen Lockerungen übertrieben sein dürften.

Ein weiterer Grund für ein Ende der Rally bei Gold war laut Roubini der langsame Anstieg der realen, also inflationsbereinigten, Zinsen. Damals hatten massive geldpolitische Lockerungen durch Nullzinsen und quantitative Lockerung negative Zinssätze begünstigt. Mit dem Ende von QE in den USA, verstärkte sich auch die Verlustserie bei Gold. Das Ende von QE war möglich, da es US-Präsident Obama gelungen war, nach Jahren massiver – krisenbedingter - Haushaltsdefizite die Ausgaben in den Griff zu bekommen, die Wirtschaft zu anzutreiben und mit einer – nach 2020er Maßstäben - verantwortungsvollen Politik das Vertrauen in die USA und den Dollar zu stärken.

Abgesehen davon, dass der Markt gegenwärtig nicht am Ende einer neuerlichen Phase der ultralockeren Geldpolitik steht, sondern nur wenige Wochen nach deren Neubeginn, ist auch die wirtschaftliche und politische Lage in den USA heute eine gänzlich andere.

Dabei ist die Frage, ob eine Staatsverschuldung, die höher ist als das BIP eines Landes, tatsächlich ein so großes Problem ist, nicht abschließend geklärt. Japans Schulden stehen bei weit mehr als 200 Prozent des BIP, das Land kann sich aber weiter günstig Geld leihen.

In den USA stieg die Staatsverschuldung binnen weniger Jahre massiv an. Von Ende 2016 bis heute liegt das Plus bei rund 36 Prozent. Ende 2016 entsprach die Verschuldung rund 100 Prozent des BIP. Heute liegt das BIP bei rund 19,5 Bio. USD, die Staatsverschuldung aber bei 26,6 Bio. USD. Unter US-Präsident Trump wurde die Verschuldung durch volkswirtschaftlich völlig unnötige Steuersenkungen und die massiven -notwenigen - Notmaßnahmen zur Bewältigung der Pandemie nach oben getrieben. Anders als Japan verschulden sich die USA aber auch im Ausland und nicht vorrangig bei den eigenen Bürgern und Unternehmen. Während die hohe Schuldenlast bislang nicht als zu hoch gewertet wurde, so wächst das Risiko, dass sich Alternativen auftun, welche Investoren zu einem Rückzug aus US-Assets veranlassen könnten.

Die Politik und der Habitus Trumps sind gegenwärtig als einer der wesentlichen Faktoren für den Zustand der Pandemie in den USA zu werten und in der Folge auch für volkswirtschaftlichen Verluste.

Präsidentschaftswahlen als Risiko-Faktor?

In knapp drei Monaten wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Seit Dienstag ist klar, dass Joe Biden mit Kamala Harris antreten will, um Trump aus dem Amt zu jagen. Es ist davon auszugehen, dass die beiden bei einem Wahlerfolg eine gänzlich andere Wirtschafts- und Fiskalpolitik fahren werden als Trump.

Schwierig hingegen ist zu beurteilen, welchen Spielraum Biden erhalten wird, um seine politischen Programme durchzusetzen. Zwar ist bislang noch kein Wahlprogramm der Demokraten verabschiedet worden. Es gibt aber derart viele Baustellen, dass es schwer wird, diese in vier Jahren anzugehen. Darüber hinaus gilt als wahrscheinlich, dass der Senat weiter in der Hand der Republikaner bleibt wird und diese werden keine Möglichkeit ungenutzt lassen, Bidens und Harris‘ Arbeit zu stören.

Genau dieses politische Treiben ist es auch, dass langfristig das Vertrauen der Investoren in die USA schädigen wird. In den vergangenen Wochen hat sich dieses mangelnde Vertrauen bereits in der fortgesetzten Abwertung des US-Dollars gezeigt. Bislang ist die Nachfrage nach US-Staatsanleihen noch hoch, da es an Anlagealternativen mangelt. Der festere Euro und der höhere Goldpreis zeigen aber, dass der Bedarf an solchen Alternativen hoch ist.

Sollte es Biden und Harris gelingen, die Wahlen für sich zu entscheiden, was angesichts der offensichtlichen Versuche Trumps, die Teilnahme an der Briefwahl massiv zu behindern, könnte dies auch den Goldpreis belasten.

Silber im Schatten des gelben Metalls

Der Silberpreis hat seine starke Rally später als der Goldpreis begonnen, dann aber deutlich stärker hinzugewinnen können. Zum Wochenauftakt ging der Preis von über 29 USD auf zeitweise unter 24 USD nach unten.

Silber hat sich in diesem Jahr bereits recht volatil gezeigt. Silber kostete Ende Februar rund 18,60 USD, ein paar Wochen später waren es nur noch rund 12 USD und nochmal acht Wochen später wieder 18 USD. Seit dem Märztief hat sich Silber damit mehr als verdoppelt, während der Goldpreis um rund ein Drittel kletterte.

Die Pandemie hat dazu beigetragen, dass Silber im ersten Halbjahr einen Anstieg der Investmentnachfrage verzeichnete. Wie kürzlich mitgeteilt wurde, stieg die Nachfrage in den ersten sechs Monaten um zehn Prozent, was zu Hochs bei ETPs und einer steigenden Nachfrage nach Münzen und Barren geführt hat.

Wie The Silver Institute kürzlich mitteilte, waren in ETPs Ende Juni 925 Mio. Unzen Silber gebunden, im ersten Halbjahr wurden die Holdings um 196 Mio. Unzen ausgeweitet. Während das Gros des Wachstums in den USA verzeichnet wurde, war auch in China ein steigender Bedarf zu verzeichnen.

Umfeld bleibt positiv

Die wirtschaftlichen und politischen Probleme in den USA sind nur ein Teilaspekt in der Preisbildung von Silber und Gold, haben in den vergangenen Wochen aber überproportional zu den Kursanstiegen beigetragen. Der Markt ist von Unsicherheit geprägt, woran die Kursgewinne an den Aktienmärkten kaum etwas ändern. Ohnehin ist es beeindruckend, dass Gold neue Hochs erreicht, während die wichtigsten Indizes an der Wall Street ebenfalls um Hochs tendieren.

Bereits am Donnerstag hat Silber einen Teil der Verluste der Vortage wieder reingeholt und klettert um mehr als drei Prozent. Solange die Pandemie weiter grassiert und die Regierungen immer wieder zu neuen Stützungsmaßnahmen zwingt, bleibt das Umfeld für steigende Kurse bei Edelmetallen intakt. Abhängig davon, wie eine Post-Corona-Welt aussieht, könnte der Bedarf an Sicheren Häfen erst recht steigen.



Der Goldpreis hat die Marke von 2.000 USD überschritten, verzeichnete zuletzt aber deutliche Gewinnmitnahmen. Der Bedarf an sicheren Häfen ist angesichts der komplexen Gemengelage an den Märkten aber weiterhin ungebrochen. Die Aufwärtsbewegung des gelben Metalls hat auch Goldexplorer und -produzenten nach oben getrieben, weshalb das Aufwärtspotential als begrenzt gilt.

Anders stellt sich dies bei Brigadier Gold Ltd. (WKN: A2DNV3) dar. Das Unternehmen verfügt über Zugang zum Picachos-Projekt, das sich in unmittelbarer Nähe zu Vizsla Resources befindet, welche kürzlich spektakuläre Ergebnisse bei seinem Bohrprogramm lieferte. Anders als bei Vizsla Resources gab es Brigadier Gold noch keine massive Kursrally, was sich allerdings ändern dürfte, da das Picachos-Projekt bohrbereit ist und bereits im August oder September ein Bohrprogramm starten könnte.

Vizsla hat am 5. August starke Ergebnisse von Bohrungen in Mexiko gemeldet, was optimistisch für die kommenden Bohrungen von Brigadier Gold stimmt.


Quelle: www.brigadiergold.ca

Brigadier Gold wird sich eine 100%ige Beteiligung an vier zusammenhängenden Mineralkonzessionen auf dem Picachos-Grundstück sichern. Der Kassenbestand des Unternehmens liegt nach der jüngsten Finanzierungsrunde bei rund 4,0 Mio. CAD, während sich die Aktienstruktur durch einen geringen Streubesitz auszeichnet. CEO Ranjeet Sundher und CFO Steve Vanry kennen sich in der Branche aus haben in den vergangenen Jahrzehnten Investoren erfolgreiche Exits beschert. Mit Brigadier Gold Ltd. (WKN: A2DNV3) verfolgen die beiden eine aggressive Wachstumsstrategie, die schnelle Erfolge sichern sollte.

Am 13. August teilte Brigadier Gold mit, dass man mit den Vorbereitungen für das erste Diamantbohrprogramm im Picachos-Projekt begonnen hat. Der Beginn der Bohrungen wird im September erwartet und soll 5.000 Meter in rund 40 Bohrlöchern umfassen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/33V0u39

Brigadier Gold hat am 10. August mitgeteilt, dass man einen definitiven Vertrag auf eine Option zum Erwerb einer 100-Prozent-Beteiligung am Picachos-Projekt unterzeichnet habe. Dieses befindet sich im mexikanischen Bundestaat Sinaloa zwischen dem Panuco-Projekt von Vizsla-Resources und dem Plomosas-Projekt von GR Silver Mining. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2PIztI0

Angesichts starker Kursperformances von Unternehmen wie Silvercrest Mining oder Vizsla sind auch die Chancen für Brigadier Gold Ltd. (WKN: A2DNV3) gut. Auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten könnte die Aktie auf 2,50 CAD klettern, was einem Potential von 400 Prozent entspricht. Warum die Aussichten für Brigadier Gold so gut sind, können Sie hier nachlesen: https://bit.ly/31c7R38


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