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BioNTech-Aktie: Was das Unternehmen im 2. Quartal 2020 alles erreicht hat

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
14.08.2020, 09:47  |  2041   |  13   |   

  • Steigende Verluste, aber sehr solide Bilanz
  • Hohe Erwartungen an BNT162-Programm und weitere vielversprechende Projekte

Noch vor einem Jahr war den meisten Anlegern die BioNTech (WKN: A2PSR2)-Aktie sicherlich noch kein Begriff (12.08.2020). Mit dem Aufkommen und der Verbreitung des Coronavirus ab Mitte Dezember 2019 hat sich dieses Bild bis heute komplett gewandelt.

Viele Menschen werden die Aktie in der Erwartung gekauft haben, dass das deutsche Biotech-Unternehmen bei seiner Covid-19-Impfstoff-Entwicklung erfolgreich ist und ihn bald auf den Markt bringen wird. Dass BioNTech aber noch mehr zu bieten hat als nur verschiedene Corona-Impfstoff-Kandidaten, zeigen die Entwicklungen im zweiten Quartal 2020.

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Steigende Verluste, aber sehr solide Bilanz

Die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten ist ein sehr kapitalintensives Unterfangen. Zunächst einmal fallen enorme Kosten an, was derzeit auch BioNTech bemerkt. So kletterten die Forschungsausgaben im zweiten Quartal 2020 von 53,4 auf 95,2 Mio. Euro. Infolgedessen wuchs der Verlust wuchs von -50,1 auf -88,3 Mio. Euro. Im gesamten ersten Halbjahr 2020 stiegen die Forschungsausgaben von 110,6 auf 160,3 Mio. Euro und der Verlust von -90,8 auf -141,7 Mio. Euro.

Diese Mittelabflüsse sind für BioNTech derzeit allerdings kein Problem, denn die Investoren stehen angesichts eines möglicherweise erfolgreichen Corona-Impfstoffes Schlange. Entwicklungspartner wie Pfizer (WKN: 852009) und Shanghai Fosun Pharmaceutical (WKN: A1J68D), haben dreistellige Millionenzahlungen leisten müssen, um mit BioNTech zusammenarbeiten zu dürfen. Zudem überweisen viele Länder wie die USA, Kanada, Japan und Großbritannien im Voraus hohe Summe für ihre Impfstoffbestellungen. Insgesamt wurden bereits 250 Mio. Dosen vorreserviert.

In Summe wuchs so BioNTechs Kassenbestand gegenüber dem Jahresende 2019 von 519,1 auf 573,0 Mio. Euro. Dagegen betragen die langfristigen Verbindlichkeiten gerade einmal 162,9 Mio. Euro. Zwar wurden sie noch nicht ausgewiesen, aber über eine Privatplatzierung werden bereits weitere 681 Mo. Euro erwartet, sodass sich BioNTechs inoffizieller Kassenbestand sogar auf 1,25 Mrd. Euro beläuft. Die Eigenkapitalquote liegt bei sehr guten 61,8 %. Neben den vielen interessierten Investoren ist eine solide Bilanz derzeit für das Unternehmen und die Aktie das Wichtigste.

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13 Kommentare

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Kommentare

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10.11.20 14:38:04
Jetzt Bio. kaufen? Zu teuer! Nächste
Woche geht der Kurs wieder runter.
Ich halte mich an Cu.die kann man noch kaufen. Und der Kurs steigt zwar langsamer als bei Bi. aber er wird
In den nächsten Wochen und Monaten
auch die 100 erreichen.Wetten das?
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10.11.20 14:29:32
Zitat von hamsi77: ja kauft weiter. sone scheisse. seid 3 wochen kackt die aktie ab. kopfschüttel


Seit nicht seid.
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09.11.20 16:20:02
Falsches Forum , hier ist BioNTech
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09.11.20 13:44:24
Mit diesen Ergebnissen wird es ein Rennen um die begrenzten Produktionskapazitäten des Serums von BioNtech/Pfizer geben.
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09.11.20 13:21:07
Hallo! - Ich denke, es geht jetzt los!
Mit den Fortschritten von BioNTech darf sich auch Shanghai Fosun Pharma freuen!

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BioNTech-Aktie: Was das Unternehmen im 2. Quartal 2020 alles erreicht hat Steigende Verluste, aber sehr solide Bilanz Hohe Erwartungen an BNT162-Programm und weitere vielversprechende Projekte Noch vor einem Jahr war den meisten Anlegern die BioNTech (WKN: A2PSR2)-Aktie sicherlich noch kein Begriff (12.08.2020). Mit dem …

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