Egbert Prior S&T: 46 Rekordquartale in Folge

Gastautor: Egbert Prior
17.08.2020, 12:39  |  1284   |   |   

Das Systemhaus aus dem TecDAX ist eine Aktie, bei der man sich wünscht, sie lange genug im Depot gehabt zu haben. In den vergangenen zehn Jahren kletterte der Kurs um 830%. Nun scheint die Widerstandsmarke bei 25 Euro zu fallen. Der Weg auf 30 Euro und mehr ist frei. Der IT-Dienstleister aus Linz mit Niederlassungen in 32 Ländern ist stark in Zentral- und Osteuropa verwurzelt. Am Mittwoch bekräftigte CEO Hannes Niederhauser: „Wir sind sehr gut in das 3. Quartal 2020 gestartet und werden unser Ziel für 2020 von mindestens 1,115 Milliarden Euro Umsatz und 115 Millionen Euro Ebitda auf alle Fälle erreichen. Ferner bekräftigen wir unser Mittelfristziel für 2023 von 2 Milliarden Euro Umsatz bei einem Ebitda von 220 Millionen Euro.“ Es läuft also weiter alles rund. Der Technologiekonzern schloß das Quartal mit einem weiteren Rekord ab. Es war das 46. in Folge. Im jüngsten Quartal stieg der Umsatz um 8%. S&T ist einer der Gewinner der Corona-Krise. Führende internationale Großkonzerne setzen genauso auf S&T wie Mittelständler und Kleinbetriebe. Gefragt sind Consulting, Integration, Outsourcing, SAP-Implementierung und Softwareentwicklung mit den Schwerpunkten mobile Prozesse und Internet der Dinge. Beschaffung und Integration von IT-Produkten fragen Mittelständler nach. S&T ist Spezialist für die Cloud von Microsoft und Amazon. Kunde ist beispielsweise der Flughafen Zürich. Oder Alstom, ein führender Anbieter von Eisenbahnsystemen. Die Österreicher erstellen ganzheitliche IT-Security-Systeme. Notebooks, Desktops, Server, Kassensystemen und Drucker installieren sie für Kunden. Als Distributor arbeiten sie mit zahllosen Technologieführern zusammen. Darunter Canon, Cisco, Fujitsu, HP und Hewlett-Packard Enterprise, Lenovo, VMWare oder Xerox. Ende Juni übernahmen sie die Iskratel Gruppe in Slowenien. Sie setzt 115 Millionen Euro um. Der Kaufpreis 38 Millionen Euro. Das Umsatzanteil-Multiple günstige 0,35. Im Juli verleibten sie sich die Mehrheit an der deutschen Citycomp Service für 6 Millionen Euro (für 55% der Anteile) ein. Der Umsatz 30 Millionen. Das sind günstige Deals. Fazit: Das KGV ist mit 24 (2021) üppig. Dafür stimmt der Trend. Eignet sich zum Kaufen und Halten.



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