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Egbert Prior Dr. Hönle rückt Corona-Virus zu Leibe

Die Aktie befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend. Seit Mitte August ist der Kurs um ein Drittel angezogen, aktuell 55 Euro. Bei dem Mittelständler dreht sich das meiste um ultraviolettes Licht: UV-Strahler zur Klebstoffhärtung, UV-Trocknungsgeräte für den Druck oder Beschichtung und ganz wichtig in Zeiten der Pandemie: UV-Lampen für die Entkeimung. Soeben meldete das Unternehmen mit Sitz in Gräfelfing bei München die Übernahme der Life Science Firma Sterilsystems. Die Österreicher sind ein Spezialist zur Luft- und Oberflächenentkeimung mittels UV-Licht. Ein neues Betätigungsfeld des Zukaufs sind Lösungen zur Inaktivierung von Covid-19-Viren. Sterilsystems wird auch aus diesem Grund ein starkes Umsatz- und Ergebniswachstum zugetraut. Jetzt, wo der Herbst vor der Tür steht, gewinnt die Raumluft als möglicher Übertragungsweg des Virus an Bedeutung. Hoenle hat insbesondere die sogenannten Aerosole im Visier, das sind Virus-Wolken, die stundenlang in der Luft schweben können. Mit speziellen Geräten soll es aber möglich sein, die Raumluft zu desinfizieren. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Schulen, Kindergärten, Pflegeheime, Hotels, Büros, Wartezimmer, Aufzüge und auch Busse und Bahnen. Medizinische Test haben gezeigt, daß mit UV 99,99% der Viren abgetötet werden können. Zur Finanzierung der Akquisition und des weiteren Wachstums ist das family office von Peter Möhrle mit rund 9% eingestiegen. Der Investor, der im Kern das Vermögen verwaltet, das aus dem Verkauf der Baumarktkette Max Bahr an Praktiker hervorgegangen war, stieg per Kapitalerhöhung zum Kurs von 48,20 Euro ein. Trotz aller Phantasie, der bisherige Jahresverlauf war durchwachsen. Wichtigster Abnehmer für UV-Technologie ist die Industrie. Hier kam es besonders im zweiten Quartal zu coronabedingten Ausfällen. Der Umsatz in den ersten beiden Monaten des Jahres schrumpfte um 12,7% auf rund 72 Millionen, das Betriebsergebnis (Ebit) hat sich sogar mehr als halbiert auf 6,3 Millionen. Doch das ist Schnee von gestern, die Wirtschaft wächst wieder und Hönle möchte wieder Gas geben. Die größte Phantasie steckt derzeit aber in der Verstärkung auf dem Feld der Life Science. Weitere Zukäufe nicht ausgeschlossen. Börsenwert 335 Millionen. Etwa dreifacher Jahresumsatz. Für ein Technologieunternehmen ok. Fazit: Dr. Hönle mit Corona-Phantasie. Aktie hat weiteres Potential.





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Gastautor: Egbert Prior
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Egbert Prior Dr. Hönle rückt Corona-Virus zu Leibe Die Aktie befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend. Seit Mitte August ist der Kurs um ein Drittel angezogen, aktuell 55 Euro. Bei dem Mittelständler dreht sich das meiste um ultraviolettes Licht: UV-Strahler zur Klebstoffhärtung, …